Erstellt am 22. Januar 2014, 09:00

von Patrick Bauer

Josef Kreitzer: „Der Druck ist groß“. Trendwende / Lange Zeit suchte man in Stinatz nach einem neuen Trainer. Jetzt wurde es mit Josef Kreitzer doch ein Altbekannter.

Harte Arbeit. Josef Kreitzer soll den ASKÖ Stinatz in der BVZ Burgenlandliga halten. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

Der ASKÖ Stinatz ist auf seiner Trainersuche vor der Haustür fündig geworden. Josef Kreitzer, SPÖ-Vizebürgermeister in der Gemeinde, übernimmt den Posten des Cheftrainers.

Dabei sah Ende Dezember alles nach einem Ende für Kreitzer aus, der bis zu diesem Zeitpunkt als U23-Trainer beim Sportverein arbeitete. Aber jetzt folgte die Trendwende.

Am Sonntagabend wurde alles besiegelt

„Selbstverständlich wurden Gespräche mit dem Trainer geführt“, sagte Manager Andreas Stipsits und fügte an: „Wir wissen, dass wir ihm eine sportliche Last aufbürden, mit der auch er - trotz seiner Erfahrung – ziemlichen Druck auferlegt bekommt.“

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Am Sonntagabend folgte per Handschlag die Einigung mit Kreitzer. Schon am Montag leitete er die erste gemeinsame Trainingseinheit. Noch am Vormittag erreichte ihn die BVZ. „Ich werde versuchen, das Sportliche auf die Reihe zu bringen. Der Druck ist groß“, erklärte der neue Coach.

Kader wurde schon deutlich abgespeckt

Dabei hat der Fachmann hohe Einbußen im Kader hinzunehmen. So verlassen Chris Kovacsits (Oberdorf), Ivan Horvath (Draßburg), Filip Bojic (Neuberg) oder Lukas Derler (Pinkafeld) den Verein - weitere Abgänge nicht ausgeschlossen.

Einzig Patrick Taferner von der Stegersbacher 1b steht derzeit als Zugang fest. „Natürlich würde ich mir viele Spieler wünschen, aber das wird es nicht spielen“, so Kreitzer.