Erstellt am 15. Februar 2012, 00:00

Jud haderte mit Pech. SNOWBOARD / Der Südburgenländer Sebastian Jud erreichte trotz Problemen dennoch Platz drei im Endklassement.

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VON DANIEL FENZ

Zu Beginn der burgenländischen Semesterferien wurden, wie schon in der Vorwoche, zwei SBX-Rennen in Vorarlberg ausgetragen. Hohenems war abermals Schauplatz nationaler Bewerbe, der sogenannten „SBAC-Trophy“.

Der Gewinn dieser Wertung stellt am Ende der Saison ein Kriterium dar, um in den Nachwuchskader des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) stoßen zu können. Der Mühlgrabener Sebastian Jud holte bei den beiden Rennen wichtige Punkte für diese Wertung. Routiniert kämpfte er sich jede Runde hoch bis ins Finale. Im letzten und alles entscheidenden Lauf hatte er aber an beiden Tagen das Pech gepachtet.

„Leider reichte es  nicht für ganz oben“

Am Samstag konnte er seinem gestürzten Stams-Kollegen, Andreas Thonhauser, nicht mehr ausweichen – und stützte ebenfalls. Ein Crash mit einem Vorarlberger verwies Jud am Sonntag auf Platz drei im Endklassement. „Leider hat es an beiden Tagen nicht für ganz oben gereicht“, trauerte der „Mesko-Trophy-Sieger“ von 2008 seiner Chance hinterher. Der zweite Burgenländer, Matthias Feymann aus Neutal, schlug sich wacker im Starterfeld. Er landete auf dem elften und zwölften Rang. Mit Marco Bauer und Katharina Windisch waren auch noch zwei Snowboard-Rookies in Hohenems mit dabei.

„Für sie waren die Rennen in Hohenems als erste Standortbestimmung gedacht“, erklärte Christoph Kuh, Snowboard-Referent des Burgenländischen Skiverbandes.