Erstellt am 07. Januar 2013, 20:51

Jud scheiterte vor dem großen Finale. Vom Pech verfolgt / Florian Jud verpasste den zweiten Platz, der ihn ins Viertelfinale gebracht hätte. Schuld sollte sein Gegner sein.

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Von Daniel Fenz

SNOWBOARD / Das Wochenende um den Dreikönigsfeiertag brachte für Burgenlands Snowboardcrosser keine Extra-Gaben. Die beiden FIS-Rennen im Schweizer Sedrun riefen eher Miss-Stimmung hervor. Der Reihe nach.

Die Mühlgrabener Sportler Florian und Sebastian Jud qualifizierten sich am Samstag locker für das Finale der besten 32 Läufer.

Der Protest wurde  abgewiesen

Doch in der ersten Runde war dann bereits Endstation. Sebastian Jud verpasste den zweiten Platz, der ihn ins Viertelfinale gebracht hätte. Seine Konkurrenten im Heat wurden später Vierter und Fünfter. Am Ende holte er den 20. Platz.

Bruder Florian Jud stieg auch nicht in die nächste Runde auf. Zu Unrecht, so die Meinung von Snowboard-Referent Christoph Kuh: „Sein Gegner fuhr durch ein Tor und hätte disqualifiziert werden müssen“. Der Protest wurde jedoch abgewiesen, somit belegte Florian Jud Rang 17 im Endklassement.

Die Brüder Matthias und Mario Feymann aus Neutal belegten Platz 41 und 54. Am Sonntag scheiterte Matthias Feymann als 34. knapp vor seinem ersten 32-Finaleinzug. Die Brüder Florian und Sebastian Jud kamen in der Qualifikation zu Sturz und blieben so ohne Chance auf eine Finalteilnahme. „Für die Jungs heißt es jetzt, schnell das Rennen abzuhaken und sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren“, erklärt Team-Manager Christoph Kuh.

Bereits am kommenden Wochenende stehen ab Freitag drei Bewerbe in Puy St. Vincent (Frankreich) auf dem Programm.

Feintuning vor dem Wettkampf. Bevor es in die Schweiz ging, gab es für Florian Jud mit Konditionstrainer Robert Antoni noch ein besonderes Training im Kraft- und Schnellkraftbereich.

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