Erstellt am 22. Februar 2012, 00:00

Jud setzte die Serie fort. SNOWBOARD / Der Mühlgrabener Snowboard-Nachwuchs hatte nur gegen den Schweizer Kollegen das Nachsehen.

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VON DANIEL FENZ

Florian Jud (Mühlgraben) feierte in der Schweiz (Sedrun) vor einem Monat seinen ersten internationalen Rennerfolg.

Am vergangenen Wochenende kehrte er an die Stätte seines Triumphes zurück. Dabei stellte Jud erneut unter Beweis, warum er momentan bei jedem Rennen für seine Kontrahenten ein gefürchteter Gegner ist. Mit Qualifikationsbestzeit sowie dem zweiten Rang am Samstag stand Jud in dieser Saison bereits zum zweiten Mal auf dem Stockerl. Für den Sieg fehlte ihm nur ein halber Meter. Im Finallauf positionierte sich der Wehrdiener nach dem Start auf Rang drei.

Vor Florian Jud lag der spätere Sieger – sein ÖSV-Teamkollege Christopher Fischer. Jud blieb auf Tuchfühlung und nutzte eine Unachtsamkeit Fischers, um diesen zu überholen. Damit hieß das Duell zwar noch immer Österreich gegen die Schweiz, doch dieses Mal bedrängte der Südburgenländer den Gegner. Am Ende fehlten nach einer knappen Zieleinfahrt nur ein halber Meter auf den Sieg. Trotzdem freute sich er sehr über den Erfolg.

„Im Snowboardcross geht es stets eng her. Ich hatte das Nachsehen. Doch ich bin topfit und werde weiter Gas geben“, meinte der Mühlgrabener.

Sein Bruder Sebastian Jud, der ebenfalls am Start war, hatte hingegen Pech. Er landete auf Rang 15. „Wäre Sebastian Jud nicht abgeschossen worden, wäre mehr drinnen gewesen“, resümierte Teammanager und BSV-Snowboard-Referent Christoph Kuh.