Erstellt am 19. September 2012, 00:00

Kater beim Kader. 1. Klasse Süd / Mischendorf kämpft neben dem Abstieg auch mit der Personaldecke. Coach Seidl hat zu wenige Kicker im Kader.

Drei Punkte eingeplant. Klaus Arth (vorne) und Schlaining wollen die Siegesserie auch gegen Mischendorf fortsetzen.Daniel Fenz  |  NOEN
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Von Daniel Fenz

Mischendorf punktete zwar auch mit dem neuen Trainer noch nicht. Dennoch möchte sich die Seidl-Truppe am Wochenende in Schlaining so teuer wie möglich verkaufen. „Unser Kader ist sehr klein. Es wird schwierig, doch vielleicht ist ein Pünktchen möglich“, hofft Mischendorfs Trainer Roland Seidl.

Die Woche darauf ist seine Mannschaft spielfrei. Am Samstag, dem 6. Oktober, muss Mischendorf zum derzeitigen Tabellenzweiten Oberdorf. Zwei schwierige Aufgaben für den Aufsteiger.

„Mannschaft muss zu einer Einheit werden“ 

„Vor allem gegen Oberdorf erhoffe ich mir, dass wir taktisch besser aufgestellt sein werden. Mein Ziel ist es, dass wir in drei Wochen den ersten Erfolg erzielen.“ Wichtig ist Seidl außerdem, dass sein Team an Schnelligkeit und Aggressivität gewinnt und auch der Teamgeist soll gestärkt werden. „Die Mannschaft muss zu einer Einheit werden“, fordert Seidl.

Schlaining will unterdessen die Negativserie des SV Mischendorf prolongieren. „Wir sind immer der Verein, der Tote gern zum Leben erweckt“, schmunzelt Schlainings Sektionsleiter Ernst Simon. Abschließend meint er aber: „Wir lassen zu Hause sicher nichts anbrennen. Die Mannschaft ist reifer und daher sollte einem Sieg nichts im Wege stehen.“

Auch Rotenturm will weg vom hinteren Drittel. Ein erster Schritt wurde in Rohrbrunn gemacht. Gegen Bad Tatzmannsdorf soll die positive Serie ausgebaut werden. „Der Sieg war für die Euphorie enorm wichtig. Wir haben den Anschluss ans Mittelfeld gefunden. Der Sieg gegen Rohrbrunn zählt nur, wenn wir auch Bad Tatzmannsdorf besiegen“, erklärt Rotenturms Cheftrainer Didi Steurer, der auch gegen Tatzmannsdorf unbedingt punkten will.