Erstellt am 22. Dezember 2010, 00:00

Knieprobleme sind beseitigt.

VOLLEYBALL / Der Jennersdorfer Markus Hirczy  – Spieler des TSV Hartberg – gab sein Comeback im Volleyball-Nationalteam.

VON JOSEF FRISCH

Die Herrenauswahl des Österreichischen Volleyballverbandes schlägt wieder in der Mitteleuropaliga (MEL) zu. Zur Vorbereitung auf die Volleyball Europameisterschaft nimmt das Nationalteam als „Team Club Austria“ an der MEL teil. Hauptsächlich werden jüngere Spieler eingesetzt, um ihnen die Möglichkeit zu geben, die nötige internationale Erfahrung zu sammeln.

Soweit es die dicht gedrängten Klubtermine zulassen, kommen ab und zu auch die Routiniers zum Einsatz. Das erklärt auch die teilweise unterschiedlichen Ergebnisse des Teams in der MEL, wobei die Leistungen selber bislang aber doch sehr ansprechend waren. An den drei Spielen dieses Wochenendes in Fürstenfeld, Graz und Güssing (ein Sieg, zwei Niederlagen) stand mit Markus Hirczy auch ein Burgenländer in der rot-weiß-roten Auswahl.

Knie von Hirczy bestand  die Bewährungsprobe

Der Jennersdorfer spielt für TSV Sparkasse Hartberg, hat also einen starken Bezug zum Burgenland und der Steiermark.

Nach monatelangen Problemen mit dem Knie – so musste der geplante Einsatz im Team Ende Oktober abgesagt werden – geht es nun wieder besser. „Der November war sehr hart und für mein Knie eine Bewährungsprobe. Die beiden Europa-Cupspiele mit Hartberg verliefen problemlos. Nur beim letzten Meisterschaftsspiel gegen Amstetten hat es wieder ein bisschen gezwickt. Die Therapie geht jetzt weiter“, berichtet der Jennersdorfer.

Für Hirczy waren die Spiele etwas Besonderes. Beim Showtraining im Aktivpark Güssing waren 1000 Schüler dabei, einige machten aktiv mit. Das Spiel am Sonntag in Güssing fand vor mehr als 500 begeisterten Fans statt. Aber auch mit Fürstenfeld verbindet der Jennersdorfer viele Erinnerungen. „Bevor ich zu Hartberg gewechselt bin, habe ich in der Bundesliga gespielt.“

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