Erstellt am 16. Mai 2014, 10:35

von APA Red

Knights starten in Kampf um den Titel. Die Bulls Kapfenberg und die Güssing Knights starten am Samstag (19.30 Uhr, Sky Sport Austria live) in den Kampf um den Meistertitel 2014 in der Admiral Basketball-Bundesliga (ABL).

Fan-Unterstützung: Viele Fans der Güssing Knights ließen sich das dritte Halbfinale in der Wiener Stadthalle nicht entgehen. Seitens der Heimfans war das Interesse nicht so groß, einige Plätze in der Stadthalle waren leer.  |  NOEN, Michael Pekovics
Die Obersteirer stehen nach zehn Jahren wieder in der "best of five"-Finalserie, die Südburgenländer zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte.

Kapfenberger erholter und erfahrener

Nach den zum Abschluss der Hauptrunde erstplatzierten Bulls hat sich mit den Knights auch die "Nummer zwei" qualifiziert. Ist der vierfache Meister (2001-2004) im Play-off bisher ungeschlagen (6:0), dürfen die "Ritter" für sich in Anspruch nehmen, im Viertelfinale mit den Oberwart Gunners (3:1) den Vizemeister 2013 und im Semifinale mit BC Vienna (3:2) den Titelverteidiger eliminiert zu haben.

Für Kapfenberg spricht neben der eine Woche längeren Erholungspause insbesondere die Erfahrung. Im Kader der Obersteirer stehen nicht weniger als sechs Spieler, die bereits Meistertitel feiern durften - Armin Woschank (5, viermal Kapfenberg, einmal Wels), Ian Boylan (3, zweimal Gmunden, einmal Vienna), Martin Kohlmaier (2), Shawn Ray (1, Vienna), Joey Shaw (1, Oberwart) sowie Filip Krämer (1, Oberwart).

Nicht zu vergessen ist außerdem Coach Michael Schrittwieser. Er hat die Bulls zu den bisherigen vier Meistertrophäen geführt. Setzen sich die Obersteirer durch, dürfen sie sich als amtierender Cupsieger erstmals auch Double-Gewinner nennen.

"Ritter" Shavies war 2008 Meister und MVP

In den Reihen der Güssinger weiß nur Anthony Shavies, wie es sich anfühlt, den Pokal zu stemmen. Er war 2008 mit Fürstenfeld Meister und damals - wie auf der Gegenseite Ray 2013 im Vienna-Dress - MVP der Finalserie.

Im Head-to-Head 2013/14 steht es zwischen den Titelaspiranten 2:2. Die Knights gewannen die Aufeinandertreffen im Grunddurchgang (69:64, 87:86), die Bulls jene der Hauptrunde (81:74, 78:76). Klare Resultate gab es also in keinem der bisherigen vier Spiele.

Fest steht bereits vor dem ersten Aufwurf in der Finalserie, dass es zum siebenten Mal hintereinander einen anderen ABL-Meister geben wird. Seit 2008 lauten die Namen der Titelträger Fürstenfeld, Wels, Gmunden, Oberwart, Klosterneuburg und Vienna. Die Zeit der Serien-Champions in Österreichs höchster Spielklasse der Herren ist also längst vorbei.