Erstellt am 14. Oktober 2015, 09:41

von Patrick Bauer

Kohfidischs Kampf gegen die „Mini-Krise“. Nach zwei Pleiten in Serie herrscht in Kohfidisch kein Katzenjammer. Schon in Stuben soll es wieder aufwärtsgehen.

In Schieflage? Davon ist man in Kohfidisch (im Bild: Hannes Polzer) weit entfernt, aber den zwei Niederlagen in Folge will man in Stuben ein Ende bereiten, auch um vorne dranzubleiben. Foto: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
0:3 in Heiligenbrunn und ein 0:2 gegen Großpetersdorf – schon schrillten die Alarmglocken beim ASK Kohfidisch, dessen „Werkl“ zuletzt ein wenig ins Stocken geriet. Mittlerweile beträgt der Abstand auf Markt Allhau gar schon sechs Punkte und die kommenden Gegner haben es durchwegs in sich.

„Wir verleben derzeit eine Mini-Krise“, sagte Trainer Christoph Herics, der seinen Kickern trotz Niederlage im Derby aber wenig vorwerfen konnte, da sie bis zuletzt an ihre Chance glaubten, aber im Abschluss zu inkonsequent blieben. „Die Präsenz und Power war da, aber der letzte Nachdruck fehlte“, so der im Sommer installierte Chefcoach, der aber sofort die Blicke Richtung Stuben richtete: „Wir müssen schauen, dass wir die gute Stimmung weiter hochhalten.“

Möglich, dass den Fidischern nominell stärkere Gegner gar besser liegen, den zuletzt war man immer gezwungen, das Spiel zu machen, statt überfallsartig über die Flügel seine Konter zu fahren. „Wir wissen, dass Stuben taktisch und technisch auf einem sehr guten Niveau ist, aber vielleicht liegt uns deren Spielweise gar mehr. Wir müssen uns jetzt einfach das Glück zurückerarbeiten und kämpferisch dagegenhalten.“