Erstellt am 22. Mai 2013, 00:00

Konrad an Bord. 2. Liga Süd / Andreas Konrad übernimmt das Traineramt beim SC Pinkafeld und peilt den Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga an.

Bereits beim Cupspiel auf der Outlinie. Der Neuberger Andreas Konrad coacht seit letzter Woche den SC Pinkafeld. Beim Cup gab es nur Platz vier. Konrad peilt mit Pinkafeld den Meistertitel an. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz
Von Daniel Fenz

Der SC Pinkafeld trennte sich in der Vorwoche von Trainer Sandor Hommonai (die BVZ berichtete). Die Suche nach seinem Nachfolger dauerte nicht lange. Mit dem Neuberger Andreas Konrad wurde ein Top-Mann gefunden.

Konrad hatte sich ein Jahr Auszeit genommen – eigentlich wollte er sich vor Ende Juni nicht nach einem neuen Verein umsehen. Doch es kam anders als geplant. „Pinkafeld kontaktierte mich und fragte nach, ob ich Interesse hätte“, erzählt Konrad.

Der Neuberger ließ seinen Bauchgefühlen freien Lauf und zögerte nicht lange. „Ich übernahm bereits am Dienstag-Abend das Training in Pinkafeld.“ Am Samstag-Nachmittag und Montag im Cup (siehe rechte Seite) nahm er bereits den Trainersessel des SC Pinkafeld ein. Obmann Karl Hirt setzt in das Engagement von Andreas Konrad große Erwartungen. „Er ist ein Mann, der für Qualität steht. Natürlich gehört die Hälfte des Erfolges Sandor Hommonai. Doch mit Konrad können wir jetzt auch unser großes Ziel erreichen.“

Großes Ziel: Aufstieg in die Burgenlandliga 

Konrad selbst konnte sich bereits ein Bild über die Mannschaft machen und ist überzeugt, dass der Verein die richtige Entscheidung getroffen hat. „Es fehlen zwar noch neun Punkte für den sicheren Aufstieg, der Weg in die BVZ Burgenlandliga sollte aber trotzdem kein großes Problem sein.“
 

Wissenswertes:

Stationen als Trainer: 2004 - 2006 SV Neuberg; 2007 - 2009 SV Stegersbach, 2009 - 2012 SV Neuberg.

Stationen als Spieler: 1994 - 1995 SV Neuberg; 1996 - 1997 SV Mattersburg; 1997 - 2006 SV Neuberg. 2006/2007: Karriereende.