Erstellt am 09. Januar 2014, 00:00

von Siegfried Prader

Krise überstanden. 2. Klasse B Süd / Der ASV Tobaj stand schon vor dem Zusperren. Auf das Tief folgte ein Hoch — das Team überwintert auf Platz fünf.

Weiße Weste. Trainer Toni Potzmann (l.) verlor noch kein Spiel. Foto: Prader  |  NOEN, Prader
Von Siegfried Prader

Das letzte halbe Jahr hatte es für den ASV Tobaj/Hasendorf wahrlich in sich. Nach einer schwachen vorigen Saison, wo man mit Rang zehn nicht einmal einen einstelligen Tabellenplatz erobert hatte, stand man im Sommer am Scheideweg.

Gerüchte über ein „Zusperren“ machten die Runde, ehe man sich doch noch aufraffte und ordentlich auf dem Transfermarkt zulangte (neun Zugänge). Aber auch in dieser Zeit kam der Verein nicht zur Ruhe und mit Vater und Sohn Mittl traten der Obmann-Stellvertreter sowie der Kassier zurück.

Start von Mittl ging deutlich in die Hose 

Aufgrund des deutlich aufgestockten Kaders waren die Erwartungen für die neue Saison dementsprechend hoch und der damalige Trainer Rainer Mittl gab die Devise aus „vor allem die Heimspiele zu gewinnen“.

Doch der Start ging dann gründlich in die Hose und bereits in den ersten drei Heimspielen setzte es zwei ordentliche Schlappen (1:3 gegen Dobersdorf und 1:5 gegen Kirchfidisch). Nach sechs Runden stand lediglich ein Sieg zu Buche und der Coach warf das Handtuch.

„Vielleicht geht ein Ruck durch die Mannschaft“, begründete Mittl damals seinen Entschluss und diese „Taktik“ sollte tatsächlich aufgehen.

Durchstarten unter Neo-Coach, Top drei als Ziel

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Unter seinem Nachfolger, dem Güttenbacher Toni Potzmann, gelang der Turnaround. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden aus den letzten sechs Partien steht der Neo-Coach noch mit weißer Weste da. Mit dieser tollen Bilanz führte er die Tobajer noch auf den fünften Rang nach der Hinrunde.

„Der Meisterzug ist leider abgefahren“, gibt sich Potzmann keinerlei Illusionen hin, „aber in Richtung Top drei schielen wir auf jeden Fall.“

Am 17. Jänner startet man in die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison und ein Mann wird dabei fehlen. Gabor Kocsis ist nach einem halbjährigen Gastspiel bereits wieder Geschichte in Tobaj.