Erstellt am 27. August 2014, 09:54

von Patrick Bauer

Krisenstimmung nein – wichtig, ja. Am kommenden Samstag treffen sich mit Jennersdorf und Oberwart zwei Teams, die noch nicht auf Touren kamen.

Derbyschlager. Der UFC Jennersdorf und Philipp Mayer (r.) wollen gegen Oberwart auf heimischer Wiese drei Punkte holen. Foto: Nina Decker  |  NOEN, Nina Decker
Zwei der traditionsreichsten Teams aus dem Landessüden bestreiten am Samstag, 16 Uhr, ein weiteres Derby der noch jungen Spielzeit. Jennersdorf gegen Oberwart und beide stehen schon unter Zugzwang.

Jennersdorf braucht dringend Erfolgserlebnis

„Es ist schon länger her, dass wir auf Oberwart trafen“, blickt Jennersdorfs Sportlicher Leiter Johann Knaus auf die Vergangenheit zurück, „wir haben eigentlich immer ganz gut ausgesehen und wir brauchen vor allem zu Hause dringend ein Erfolgserlebnis. Das sind wir unseren Zusehern auch schuldig“.

Dabei erwischten beide Mannschaften keinen wirklich optimalen Start. Die Puntigam-Elf hat derzeit erst drei Punkte auf dem Konto, während Oberwart zwar „nur“ gegen Pinkafeld verlor, aber auch zweimal 0:0 spielte.

Für Oberwart hat Cup-Partie vorerst Priorität

„Wir blicken jetzt erst auf das Cup-Match gegen Kohfidisch und werden dann erst auf Jennersdorf schauen“, erklärt Oberwarts Cheftrainer Mario Portschy, dessen Elf am heutigen Mittwoch das Nachtragsspiel gegen Kohfidisch bestreitet.

Deshalb war zu Redaktionsschluss auch noch offen, mit welcher Elf die Gäste antreten werden. Ganz im Gegensatz zu den Hausherren, die wohl in Bestbesetzung auflaufen werden und zur Auswärtspleite in Draßburg auch einiges innerhalb der Mannschaft ändern werden. Jennersdorfs Cheftrainer Helmut Puntigam: „Das Derby kommt für uns jetzt gerade zum richtigen Zeitpunkt.“