Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Kritik am Schiri – Rot für Spielertrainer Gerencer. 2. KLASSE B SÜD / Borut Gerencer war mit Schiedsrichter Marcel Gregorits geteilter Meinung: Rote Karte in Minute 34.

Enttäuscht. Den mitgereisten Fans des SV Mühlgraben schien die Enttäuschung nach dem 2:2-Unentschieden gegen Dobersdorf ins Gesicht geschrieben. TRUMMER  |  NOEN
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VON CARINA GANSTER

Es waren zwei Wörter, über die sich Mühlgrabens Spielertrainer Borut Gerencer wahrscheinlich noch länger ärgern wird. Zwar sagte er sie ganz leise und wahrscheinlich nur zu sich selbst, aber Schiri Marcel Gregorits hatte seine Ohren offen und hörte gerade das, was nicht für seine Ohren bestimmt war. Somit hat sich Mühlgraben selbst aufs Abstellgleis gebracht, aus eigener Kraft kann man nicht mehr Meister werden. Man ist nun auf die Schützenhilfe oder das Unvermögen der direkten Konkurrenten angewiesen. „Wir haben nicht schlecht gespielt und meiner Meinung nach war die Rote Karte für Borut Gerencer nicht gerechtfertigt. Eigentlich hat uns der Schiri aus dem Titelrennen befördert“, meint Obmann-Stellvertreter Rudi Roposa.

Schiri: „Diese Situation ist  tragisch für Mühlgraben“

„Die Situation war eindeutig. Spielertrainer Borut Gerencer hat mich auf slowenisch beschimpft. Da kann ich nicht einfach weghören, das wäre nicht regelkonform“, erklärt Schiri Gregorits die Situation.

Für Mühlgraben kommt die Zwangspause des Kapitäns zum ungünstigsten Zeitpunkt. „Für den SV Mühlgraben ist die Situation natürlich tragisch, aber mir ist egal, wer Meister wird. Mühlgraben hätte auch zu zehnt gewinnen können“, so Gregorits.

Interessantes Detail am Rande: Peter Gerencer, der Bruder von Borut, erzielte die beiden Tore der Mühlgrabner und hielt somit den kleinen Hoffnungsschimmer auf den Meistertitel am Leben.