Erstellt am 09. November 2011, 00:00

Kulmer: „Wollen nicht als Letzter überwintern“. ABSTIEGSKAMPF / Kohfidisch steckt weiter ganz tief unten drin. Gegen Wallern muss nun unbedingt gepunktet werden.

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VON PATRICK BAUER

Viele waren sowieso nicht gekommen und einige die kamen, wanderten schon vorzeitig ab. Zu enttäuschend war die Leistung von Kohfidisch nach der Pause gegen St. Magarethen, wobei dies vor Seitenwechsel so nicht zu erwarten war. „Die erste Halbzeit war total in Ordnung. Dann wurde der Druck immer stärker“, sagte Trainer Hubert Kulmer.

Vor der Pause stimmte der Einsatz, stimmte auch die Leidenschaft, in den zweiten 45 Minuten war man chancenlos, weil die Bälle im Mittelfeld nicht gehalten werden konnten und postwendend wieder zurück kamen. „Es passt nicht zusammen, auch von den Laufwegen. So lange wir die Kraft haben, machen wir die Räume gut zu, aber es scheint, dass wir auch konditionell nicht auf der Höhe sind“, so Kulmer. So musste der Trainer eingestehen: „Das erste Gegentor war zwar unglücklich, aber unterm Strich war der Sieg sicher verdient.“

Zwei neue Spieler sind  schon fix verpflichtet

 

Am Sonntag kommt es zu einem „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Wallern. So definiert es zumindest der Sportliche Leiter Josef Balaskovits, der weiter anfügt: „Es wäre schön, wenn wir zumindest einen Punkt holen, damit wir nicht als Letzter überwintern müssen.“ Auch Hubert Kulmer geht mit ähnlichen Erwartungen ins Spiel gegen den Tabellenletzten: „Wir wollen nicht als Letzter überwintern. Wir werden den Fokus diese Woche komplett auf Wallern richten und alles dafür unternehmen.“ Den Gegner schätzt der ehemalige Bundesliga-Kicker so ein: „Spielerisch sind sie sicher nicht ganz so stark, aber ich habe gehört, dass Kohfidisch noch nie dort gewonnen haben soll. Jede Serie muss einmal ein Ende finden. Ich hoffe, den Spielern ist bewusst, dass wir nicht Letzter werden wollen.“

Auch auf dem Spielersektor tut sich einiges. Balaskovits zur Kaderplanung: „Wir haben zwei Leute fix verpflichtet, aber noch ist es zu früh, diese offiziell zu vermelden. Wir wollen aber weitere zwei oder drei Spieler dazu holen und im Frühjahr eine ganz andere Elf präsentieren. Wir wollen das Unmögliche möglich machen.“ Bei den beiden neuen Spielern handelt es sich um einen Innenverteidiger und einen Mittelfeldspieler.