Erstellt am 20. Mai 2015, 08:36

von Daniel Fenz

Lind löste Ticket für U18-Meisterschaft. Vanessa Lind vom Athletik Team Pinkafeld erzielte mit 10,68 Metern auch ihre persönliche Bestleistung.

Ausgezeichnetes Team. Die Athleten des ATS Pinkafeld überzeugten bei der Landesmeisterschaft und beim nationalen Meeting mit ihren Leistungen. Am Foto: Adam Wiener mit den Sportlerkolleginnen Vanessa Lind, Ivonne Wiener, Julia Sanz und Jana Heinrich (vl.). Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Bei den burgenländischen Landesmeisterschaften in Bruck an der Leitha sicherten sich die Geschwister Yvonne und Adam Wiener vom Athletik Team Pinkafeld unangefochten den Landesmeistertitel.

Ivonne Wiener überquerte die Latte bei 1,61 Meter, das bedeutete zugleich auch neuen Freiluft-Landesrekord bis zur allgemeinen Damenklasse. Sie hält nun den Hallen- und Freiluft-Landesrekord und liegt zurzeit in der österreichischen Bestenliste der U18 auf Platz zwei.

Ihr Bruder Adam Wiener verbesserte seine persönliche Bestleistung und übersprang die Latte bei 1,60 Meter. Auch er kürte sich damit zum Landesmeister in der U16. Hervorragende Leistungen und Limits erreichten auch zwei weitere Leitathletinnen des ATS Pinkafeld.

Sanz qualifizierte sich für Linz im Herbst

Vanessa Lind verbesserte sich mit persönlicher Bestleistung im Kugelstoßen beim nationalen Meeting in Ternitz auf 10,68 Meter und löste so das Ticket für die österreichischen U18-Meisterschaften in Wolfsberg.

Ihre Vereinskollegin Julia Sanz war im Diskuswurf am Start und überwarf die Limit-Weite für die österreichischen U16-Meisterschaften, die im Herbst in Linz stattfinden. Mit 24,63 Meter überraschte die erst 14-jährige Kugelstoßerin bei ihrem ersten Diskuswettkampf und gewann den Bewerb in Ternitz.

Seit nunmehr zwei Jahren kann man in der Leichtathletik nur mehr an österreichischen Meisterschaften ab der U16 teilnehmen wenn man ein Limit erbringt.

„Das wertet natürlich die Meisterschaften auf. Auf der anderen Seite ist es für die Athleten eine Herausforderung, schon vor den Meisterschaften gute Leistungen zu erbringen. Es ist nicht immer leicht, schon zuvor das geforderte Limit zu schaffen. Umso mehr bin ich stolz auf meine Athleten“, so Obmann Werner Ulreich.