Erstellt am 27. März 2013, 00:00

Mischendorf wittert die große Chance. 1. Klasse Süd / Nach dem Sieg auswärts in St. Martin an der Raab hofft die Seidl-Elf am Osterwochenende auf weitere Punkte.

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Von Daniel Fenz

Mit dem Sieg gegen St. Martin an der Raab ist der Tabellenletzte Mischendorf theoretisch wieder im Rennen – auch, wenn noch neun Punkte auf den Tabellenvorletzten Kemeten fehlen. „Wir müssen ja auch einmal Früchte für unsere Arbeit im Frühjahr ernten. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung – nicht nur in St. Martin – könnte jetzt noch viel mehr möglich sein“, wittert Mischendorfs Obmann Andreas Brunner die Chance, doch noch vom letzten Tabellenlatz zu entfliehen.

„Druck für das Team  gibt es sicher nicht“

Leicht wird es aber alle Mal nicht. Das Spiel am Samstag gegen Olbendorf könnte schon richtungsweisend für die Mannschaft werden. Optimal wären nach der Doppelrunde gegen Olbendorf und St. Michael sechs Punkte. „Druck möchte ich der Mannschaft aber nicht auferlegen“, so Brunner. Andreas Lipa kann gegen Olbendorf wieder spielen. Er soll in den beiden Spielen der Abwehr wieder Stabilität verleihen.

Doch auch an der Spitze der 1. Klasse Süd dürfte es noch spannend werden. Nach dem Sieg von Oberschützen im direkten Duell gegen Schlaining wechselten beide Mannschaften die Plätze und Oberschützen zog an Schlaining vorbei.

Jetzt wittert die Horvath-Elf gegen Oberdorf die große Chance. „Wir müssen auch hier eine gute Leistung abliefern, sonst sind wir gleich wieder weg vom möglichen Aufstiegsplatz in die 2. Liga Süd“, sagte Cheftrainer Michael Horvath.

Mühlgraben hofft, dass die beiden Spiele am Wochenende – zu Hause gegen Bad Tatzmannsdorf und das Derby auswärts in St. Martin – ausgetragen werden können.

„Sollte es am Freitag wieder schneien, dann steht das Spiel auf der Kippe. St. Martin ist der Favorit, auch wenn es im Derby eigene Gesetze gibt“, sagte Mühlgrabens Kassier Rudi Roposa.

Sechs-Punkte-Spiel. Mischendorf (l., Christian Viorel Chira) möchte auch gegen Olbendorf und St. Michael mit einer guten Leistung bestechen.

D. Fenz