Erstellt am 15. April 2015, 08:55

von Patrick Bauer

Mit Klaus Strobl zum Klassenerhalt. Intensive Tage verlebte der neue Chefcoach des SV Stegersbach. Dabei gab es zu Klaus Strobl keine Alternative.

 |  NOEN, g. perissutti

Der Anfang ist gemacht. Mit dem 1:1 bei den zuletzt so starken Admira Juniors konnte man beim SV Stegersbach sehr gut leben. Dabei stellte der neue Trainer, Klaus Strobl, seine Elf gegenüber Vorgänger Joachim Poandl, der in der Vorwoche nach einem Zwischenfall mit einem 1b-Funktionär (die BVZ berichtete) sein Amt zurücklegte, ein bisschen um, was auch der besser werdenden Personalsituation geschuldet war. „Die Burschen haben alle Forderungen umgesetzt. Ein Pausschallob an alle“, so der neue „Chef“ des SV Stegersbach zum ersten Auftritt.


Dabei waren die letzten Tage alles andere als einfach. Den Stegersbacher-Kickern fehlt nach der Negativspirale der letzten Wochen das Selbstvertrauen, viele laufen ihrer Form hinterher. Dem versuchte Strobl in seinen ersten Tagen entgegenzuwirken.

Neu gewonnenes Selbstvertrauen

Mit Erfolg, wie das Auftaktremis zeigt. Die BVZ befragte Strobl, wie er die letzten Tage mit dem Rücktritt Poandl‘s, der ihn im Winter noch als Assistent zum Verein holte, erlebte. Seine Antwort: „Klar ist, dass es mir für Joachim leidtut. Wir wollten gemeinsam etwas bewirken. Ich habe ihn gefragt, ob ich es machen soll und er hat mir zugestimmt.“

Für Strobl ergibt sich jetzt natürlich eine große Chance, denn das Engagement geht zwar vorerst bis Saisonende, kann aber durchaus länger dauern. „Natürlich ist das eine große Möglichkeit“, so Strobl, dem Helmut Siderits, als Fachmann im ganzen Burgenland bekannt, zur Seite steht.

Vereinsführung wollte nur Klaus Strobl

Warum die Entscheidung auf diese beiden fiel, erläuterte der Sportliche Leiter Julius Hirmann: „Klaus und auch Helmut kennen die Mannschaft sehr gut. Ein Neuer hätte gar keine Zeit mehr gehabt. Dazu hat unser neuer Trainer auch alle nötigen Prüfungen. Es kann durchaus eine langfristige Lösung werden.“

Vorerst zählt aber nur der Klassenerhalt. Dem muss nun alles untergeordnet werden. Mit Leistungen wie am Sonntag ist man auf gutem Weg dahin.

Zwei, die sich schätzen. Klaus Strobl (l.) und Helmut Siderits kennen sich seit vielen Jahren. Ihre Mission der nächsten Wochen ist klar: Ligaerhalt.zVg