Erstellt am 26. Oktober 2011, 00:00

Nach acht Runden war im Derby wieder alles gut. 2. KLASSE B SÜD / Tobaj erkämpft nach einem 0:2-Rückstand noch einen 5:2-Erfolg im Derby gegen Dt. Tschantschendorf.

VON CARINA GANSTER

Sieben Runden in Folge kämpfte der ASV Tobaj/Hasendorf meist gegen sich selbst. Im Derby gegen Dt. Tschantschendorf kam die Erlösung. Obwohl nach 35 Minute alles auf einen Überraschungssieg des Tabellenletzten aus Dt. Tschantschendorf hindeutete.

„Wir haben gut trainiert und sind auch mit einem guten und sicheren Gefühl ins Spiel gegangen“, erklärte Tobaj/Hasendorf Trainer Hans Saurer. Der schnelle Rückstand (0:2 nach 22 Minuten) schockte die Heimischen anscheinend nicht wirklich. Ein anderer Grund war auch, dass die Gersli-Truppe nach der Führung „aufgehört hat, zu spielen“, so sah es Dt. Tschantschendorfs Sektionsleiter Michael Weingrill. „Wenn dieses Spiel nach 30 Minuten vorbei gewesen wäre, hätte ich eine Messe in der Kirche bezahlt“, schmunzelte Weingrill, der mit seiner Mannschaft bis ins Frühjahr auf den ersten Saisonsieg warten muss.

Vidoczi kehrte im Derby  wieder ins Team zurück

 

Für die Saurer-Truppe war der erlösende Sieg im letzten Spiel der Herbstsaison ein ungemein wichtiger. Im Vorfeld des Derbys kehrte Routinier Jozsef Vidoczi wieder ins Team zurück, nachdem er in der vergangenen Woche nicht im Kader des ASV Tobaj/Hasendorf stand. Grund dafür war der Legionär Benjamin Okafor, der wegen seiner eingebauten Torgarantie in der U23 die Chance erhielt, sich in der Kampfmannschaft zu präsentieren.

„In so einem wichtigen Spiel, wissen wir, dass ein Spieler wie Jozsef Vidoczi die Nerven behalten kann und einfach die Routine besitzt, die Mannschaft zu führen“, sagte Hans Saurer.

Im Nachhinein betrachtet hat Saurer alles richtig gemacht. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, wir trainieren brav und überzeugen auch spielerisch. Die Negativserie kostete der Mannschaft natürlich viel Substanz und sie war verunsichert. Trotzdem haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und haben zurück ins Spiel gefunden“, so Saurer.

In Dt. Tschantschendorf hingegen ist der Ärger über die Niederlage groß. „Im Spiel haben Emotionen, Wille und Power gefehlt. Vier Leute können kein Spiel entscheiden, da braucht man schon elf Spieler dazu“, resümierte Sektionsleiter Michael Weingrill.