Erstellt am 07. November 2012, 00:00

Nachzüglerduell in Grafenschachen. 2. Liga Süd / Am Sonntag um 14 Uhr geht es für den SV Heiligenbrunn darum, den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.

 |  NOEN
Von Patrick Bauer

Im letzten Jahr war man eine der positiven Überraschungen. Das kleine Heiligenbrunn trotzte einigen „großen“ Vereinen Punkte ab, ließ spielerisch aufhorchen und wurde im Südburgenland ob der Spielweise gelobt.

Davon ist im Herbst 2012 wenig übrig. Selbst die bis dato noch punktelosen Bocksdorfer knöpften der Kroboth-Elf einen Punkt ab. Auch wenn man in Unterzahl agieren musste und eine Vielzahl von Chancen nicht nutzte, bleibt nur ein Punkt übrig. Am Wochenende geht es jetzt nach Grafenschachen. Ein Punktgewinn ist fast schon Pflicht, wenn man den Anschluss ans Mittelfeld noch wahren will. „Wir müssen versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Dann wird sich einiges ändern“, sagt Heiligenbrunns sportlicher Leiter Hermann Garger. Diese Änderungen sollen den Kader, aber auch die Trainerposition betreffen, Garger weiter: „Wir werden ein oder zwei Spieler holen und auch einen neuen Trainer, der wieder Disziplin rein bringt.“ Noch habe man sich laut Garger aber noch „keine Gedanken“ um einen neuen Chefcoach gemacht.

In Grafenschachen war am Wochenende wieder das Schiedsrichtergespann im Blickpunkt. Bei den entscheidenden Situationen fühlte man sich benachteiligt. Gegen Heiligenbrunn hat Sektionsleiter Gerald Ringhofer folgende Erwartungen: „Das wird sicher ein harter Fight.“ Auch bei der Oberrisser-Elf wird der Kader über den Winter nicht gleich bleiben. Mit Rainer Schützenhofer und Michael Halwachs kommen zwei Kicker wieder zurück, dazu will man sich verstärken, Ringhofer: „Wir wollen versuchen, jeweils einen Spieler für die Offensive und Defensive zu verpflichten.“

Abstiegskampf. Für Heiligenbrunn und Simon Vogrincic (r.) steht ein hartes Jahr bevor. Jetzt geht es nach Grafenschachen.

Bauer