Erstellt am 19. Juni 2013, 00:00

Nächster Umbruch. Neuzugänge / Beim ASKÖ Stinatz steht wieder ein Umbruch an. Ungewollt, und dennoch tütete man früh die ersten Kicker ein.

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Von Patrick Bauer

Langsam aber sich wächst der Ärger beim ASKÖ Stinatz. Jedes Jahr bedient sich der SV Stegersbach der besten Spieler. Begonnen hat alles mit David Hagenauer. Im letzten Sommer folgten Daniel Siegl, Martin Schalk und Dominik Unger und auch in diesem Jahr stibitzte der Regionalligist wieder beim Nachbarn. Mario Pürrer und Lukas Spirk wechseln zur Jusits-Elf. Zählt man jetzt auch noch Philipp Siegl und Zweiergoalie Alex Zsifkovits dazu, sind dies acht Spieler, die in kurzer Zeit die Seiten wechselten.

„Es ist ein Jammer und ein Krampf, wenn Stegersbach uns immer die Spieler wegnimmt. Es ist einfach mühsam, jeden Sommer eine neue Elf zu finden. Anscheinend kennen die Verantwortlichen aus Stegersbach nur einen Sportplatz. Die andere Seite ist aber, dass wir scheinbar keine so schlechte Arbeit verrichten“, sagt Manager Andreas Stipsits und präsentiert unterdessen schon die Nachfolger für die abgewanderten Spieler.

Top-Tormann und  zwei weitere Kroaten

Aus der zweiten kroatischen Liga kommt Tormann Domagoj Kranjcec. Ihn wollte die „ganze erste Liga“, meint Stipsits und sagt weiter: „Es war sehr verwunderlich, dass er sich für uns entschieden hat, aber es ist auch finanziell sehr lukrativ. Wir mussten zuschlagen.“ Zufällig ergab sich dies und ist kein Misstrauensvotum gegen Roman Ostojic, der ebenfalls bleiben soll.

Zum neuen Goalie gesellen sich auch noch Stürmer Ivan Horvath und Mittelfeldakteur Filip Bojic, welche beide zuletzt bei NK Trnje Zagreb kickten. Diese beiden hatte man beim Training zu Besuch und die Kroaten wussten zu gefallen. Auch Chris Kovacsits kehrt aus Oberdorf „heim“ und Marc Seper war schon längere Zeit fixiert.

Abgeschlossen sind die Planungen noch nicht. Zwei oder drei weitere Kicker sollen noch folgen, damit der Kader 16 Akteure umfasst. Dies ist das Ziel. „Wir werden weiter unsere jungen Spieler forcieren“, sagt Stipsits.

Viel Arbeit. Ständig musste Andi Stipsits in den letzten Tagen telefonieren, um Zugänge zu fixieren.