Erstellt am 02. Mai 2012, 00:00

Nervosität als große Chance. 2. KLASSE B SÜD / Mühlgraben scheint nach zwei Niederlagen  im Formtief –  Kirchfidisch vorm direkten Duell siegessicher.

VON CARINA GANSTER

Auch wenn der SV Mühlgraben vor dem direkten Duell gegen Kirchfidisch am kommenden Samstag nicht um die Tabellenführung zittern muss, ist die Stimmung weniger euphorisch als noch vor drei Wochen. Die Nervosität und das Zittern um den Meistertitel hat Einzug in den Spielerreihen gehalten – wer hätte das noch gedacht? Die zwei Niederlagen in Folge gegen Sulz und Wallendorf nagen nicht nur in den Köpfen der Funktionäre, sondern auch in denen der Spieler. Vor allem durch die Ausfälle von Goalie Jürgen Wolf, Abwehrchef Christian Hammer und Goalgetter Peter Gerencer ist die Startruppe erheblich geschwächt. Die womöglich drei wichtigsten Leistungsträger scheinen den gewissen Unterschied in der Elf auszumachen, wie die Niederlage gegen Wallendorf vermuten lässt.

Drei Verletzte stehen vor  ihrem Comeback

Zwar nicht mit aller Gewalt, aber mit einem leisen Hoffnungsschimmer könnten im meisterschaftsentscheidenden Spiel gegen Kirchfidisch alle drei Stammspieler in die Mannschaft zurückkommen.

„Bei Christian Hammer (Platzwunde am Kopf) und Jürgen Wolf (Finger ausgerenkt) scheint ein Comeback möglich. Auch bei Peter Gerencer (Bänderdehnung im Knöchel) könnte es möglich sein, dass er spielt“, hofft Mühlgrabens Obmann Stellvertreter Rudi Roposa. Die „jungen Wilden“ aus Kirchfidisch – die ohne Angst nach Mühlgraben kommen werden – lässt die Aufstellung der Startruppe völlig kalt. „Wir fahren nach Mühlgraben um drei Punkte zu holen und für nichts anderes. Wir wissen, dass sie nervös sind und das werden wir beinhart ausnutzen“, so die Kampfansage von Kirchfidisch Obmann Georg Posch.

So leicht lässt sich der klare Meisterschaftsfavorit aber auch nicht einschüchtern. „Wir haben unsere Negativ-Serie für dieses Jahr abgeschlossen. Kirchfidisch muss gewinnen, sonst ist der Zug abgefahren. Das werden wir aber nicht zulassen“, kontert Rudi Roposa und heizt die Stimmung für das Schlagerspiel nochmals an.

Die Stimmung bei diesem Spiel könnte kaum hitziger sein.