Erstellt am 07. November 2012, 00:00

„Niemand will in die erste Reihe“. 2. Klasse B Süd / Der UFC Mogersdorf steht vor einer ungewissen Zukunft. Am 18. November fällt die richtweisende Entscheidung.

Von Carina Ganster

Beim UFC Mogersdorf scheint die Lage trist. Die Herbstmeisterschaft ist geschlagen, die Platzierung ist ernüchternd. Jetzt kommt auf den Verein ein weiteres Problem zu. Obmann Ernst Mayer und Sektionsleiter Rudi Monschein sind amtsmüde und werden ihre Agenden mit 18. November aufgeben. Das ist fix. Wie es mit der Zukunft des Vereins weiter geht, ist unklar. Die Lage scheint aussichtslos, die Situation ist ernst, wie auch die beiden Vorstandsmitglieder meinen.

„Der Verein steht auf gesicherten Beinen. Was uns aber zum Verhängnis wird, niemand will in die erste Reihe treten und den Verein in die Zukunft führen. Ich werde das nämlich nicht mehr machen. Ich bin dem Verein sehr verbunden, kann aber nicht mehr 100 Prozent geben, wie ich gerne würde“, sagt Mayer mit schmerzlicher Stimme. Die Spieler wurden gestern, Dienstag, nach Redaktionsschluss, über die aktuelle Lage im Verein unterrichtet. Eine Generalversammlung am 18. November soll eine Entscheidung im Verein herbeiführen.

„Wir werden weiterhin Gespräche führen und versuchen einen Vorstand zu finden, was sich nahezu als Himmelfahrtskommando herauskristallisiert“, meint Mayer, der auch eine Vereinszusammenlegung mit dem ASKÖ Wallendorf nicht ausschließt. „Dazu ist es noch zu früh, aber vielleicht wäre das langfristig gesehen, die beste Lösuung“, so Mayer.