Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Oben und unten — Liga gibt richtig Gas. 2. Liga Süd / Mit einer Doppelrunde geht die 2. Liga Süd jetzt volle Kanne los. Spitzenteams und Nachzügler sind unter Zugzwang.

Wohin geht‘s? Noch steht Unterschützen mit Harald Rehberger (r.) bei null Punkten. Das soll sich in der Doppelrunde ändern.Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

Langsam aber sicher nimmt die 2. Liga jetzt richtig Fahrt auf. Erste Tendenzen sind in der Tabelle erkennbar. So sind die einzig beiden Mannschaften, die noch ohne Punktverlust dastehen, der ASK Oberdorf und der USV Rudersdorf.

Schlagerpartien stehen an

Dabei hat der Tabellenführer mit Eberau und Güttenbach zwei schwierige Aufgaben vor sich. Trainer Franz Konrad: „Wir haben einen guten Lauf und werden es auch Eberau nicht leicht machen.“

Auch Rudersdorf reist zu einem Spitzenspiel. Diese müssen nämlich nach Markt Allhau, die derzeit Platz drei belegen. Die Allhauer plagen aber einige Personalsorgen. So fehlten gegen Kukmirn mit Allerbauer, Plank oder Kozmor einige potentielle Stammkräfte.

„So optimistisch wie sonst, bin ich eigentlich nicht, da Rudersdorf derzeit auch sehr gut drauf ist“, meint Allhaus Sektionsleiter Ewald Musser. Das absolute Top-Spiel findet aber in Kohfidisch statt, wenn die Thek-Mannen auf Deutsch Kaltenbrunn treffen.

Unterschützens Rehberger: „Waren noch nie vollständig“

„Das wird ganz schwer. Wir müssen an unsere Leistung aus dem Großpetersdorf-Spiel anschließen“, so Kohfidischs Trainer Heinz Thek und sein Pendant, Kaltenbrunns Kassier Herbert Hütter meint: „Das wird eine richtungsweisende Woche. Sollten wir ungeschlagen bleiben, ist uns in diesem Jahr einiges zuzutrauen.“

Aber nicht nur oben kommt Bewegung rein. Auch im unteren Tabellendrittel steigen einige spannende Duelle. So trifft Unterschützen auf Heiligenkreuz, die mit zwei Siegen in Folge einiges an Selbstvertrauen tanken konnten.

„Wir waren noch nie vollständig. Das ist auch ein Grund, warum es nicht läuft“, hadert Unterschützens Trainer Harald Rehberger mit der derzeitigen Situation. Dennoch sagt der Riedlingsdorfer: „In unserer Situation brauchen wir jetzt Punkte.“ Die brauchen alle.