Erstellt am 01. Juni 2016, 11:51

von Daniel Fenz

Oberwarter 1b: "Zum Glück geht es nicht mehr lange". Das 0:21-Debakel der Oberwarter 1b in Goberling hatte einige Gründe. Vor allem personell ist es mehr als schwierig.

Die Leidtragenden. Zu beneiden sind die Fußballer bei der Oberwarter 1b nicht. So verlor man in Goberling mit 0:21 und musste dabei erst zu neunt und später gar zu acht antreten.  |  NOEN, D. Fenz

Irgendwie ging es zuletzt immer. Schon früh zu Rückrundenbeginn war klar, dass die Aufgabe für die Oberwarter 1b nicht einfach wird.

Dass es aber so schwer werden würde, damit rechnete keiner. Weil die Regionalliga-Truppe naturgemäß Vorrang hat und diese personell auch nicht gerade gesegnet ist, musste Trainer Marc Seper immer wieder improvisieren.

Bis zum Sonntag, wo wieder keine Spieler zur Verfügung standen und die Partie schon abgesagt schien, dann aber doch zu neunt begonnen wurde.

Leitgeb revidierte die Absage beim Verband

Sektionsleiter Heinz Frank berichtete: „Ich bin vom Urlaub heimgekommen und habe von Seper erfahren, dass er zu wenige Spieler habe. Wie und wo Obmann Michael Leitgeb davon erfuhr, ist noch nicht bekannt.“

Der Chef des Vereins rief beim Verband an und revidierte die Absage, Oberwart trat am Sonntagnachmittag an und verlor mit 0:21 (!). Angetreten war man zu neunt, später wegen einer Verletzung eines Oberwarters standen nur mehr acht Kicker am Platz.

„Eine Absage kann und darf bei uns nicht passieren. Auch wenn wir 100:0 verloren hätten, das wäre egal gewesen. Hauptsache, Oberwart sagt kein Spiel ab“, erklärte Leitgeb.

"Freuen uns, wenn endlich Ruhe ist"

Dass es für die Zweitauswahl nicht einfach ist, darüber weiß das Oberhaupt Bescheid: „Für alle ist das keine leichte Situation. Jetzt müssen wir schauen, dass die 1b die Saison zu Ende spielt.“

Für die kommende Woche hofft man nun, irgendwie wieder zu elft zu kicken. „Wir pfeifen seit sechs, sieben Wochen aus dem letzten Loch. Es ist immer dasselbe Spiel. Gott sei Dank dauert die Meisterschaft nicht mehr lange. Wir freuen uns alle darauf, wenn endlich Ruhe ist“, so Seper.