Erstellt am 15. Juli 2015, 07:31

von Daniel Fenz

Gelingt Oberwart die Sensation im dritten Versuch?. Der SV Oberwart möchte die Chance nutzen und die Austria beim nunmehr dritten Cup-Duell in Runde eins ärgern.

Ein Bild aus dem Vorjahr: Damals tauschten die Kapitäne Marc Farkas (r., Oberwart) und Manuel Ortlechner (l.) noch die Vereinswimpel aus. Ortlechner spielt aktuell bei Austria II in der Regionalliga. Das erste Aufeinandertreffen 2012 verlor Oberwart mit 3:1. 2013 folgte dann eine bittere 3:0-Niederlage. Foto: Daniel Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz

OBERWART - FK AUSTRIA WIEN; FREITAG, 19.30 UHR. Es soll ein Fest der Superlative werden. Die Truppe von Trainer Sandor Preisinger trifft bereits zum dritten Mal im heimischen Stadion auf die Bundesliga-Mannschaft Austria Wien.

Eberaus Ranftl wünscht Sieg – mit Hintergedanken

Die Chancen, dass Regionalliga-Aufsteiger Oberwart endlich die Wiener besiegt, stehen dabei gar nicht so schlecht. „Unsere Spieler haben aber eine Doppelbelastung. So müssen wir zwei Tage nach dem Cup-Spiel gegen Austria auswärts nach Eberau zum Erstrunden-Spiel des BFV-Cups“, sagt Obmann Michael Leitgeb.

Eberaus Pressesprecher Alfred Ranftl richtete schon die scherzenden Glückwünsche für Oberwart aus: „Ich wünsche ihnen einen Sieg gegen die Austria. Dann können wir sie getrost aus dem BFV-Cup am Sonntag schießen.“

Leitgebs Konter: „Ich kann damit leben, wenn wir nach einem Erfolg gegen die Austria in Eberau verlieren.“ Für Oberwart ist es die große Möglichkeit, sich finanziell wieder ein wenig zu verbessern, rechnet man doch mit 2.500 oder gar 3.000 Besuchern. Der Vorverkauf läuft, Leitgeb hofft zumindest auf 2.000 Fans.

Herrklotz fällt mit Muskelfasereinriss aus

Sein Sportlicher Leiter Franz Grandits: „Wenn die Mannschaft 110 Prozent gibt, dann ist auch ein Sieg möglich.“ Und die Wunschträume danach? Grandits sieht es wie sein Obmann, er würde sich Rapid oder Sturm wünschen, „oder vielleicht sogar Mattersburg.“

Letzte Infos: Thomas Herrklotz hat sich einen Muskelfasereinriss zugezogen, er fällt für dieses Spiel und für den Start der Regionalliga aus. Auch Florian Glösl ist zum Zuschauen verdammt. „Wir müssen uns ansehen, wie der Heilungsprozess bei ihm verläuft“, so Obmann Leitgeb.