Erstellt am 15. Juni 2011, 00:00

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BASKETBALL / Transferzeit endet nach dem Grunddurchgang, nur mehr fünf Legionäre dürfen eingesetzt werden.

Liga wird professioneller

VON MICHAEL PEKOVICS

Die Saison 2010/2011 war kaum vorüber, da wurden schon die Weichen für die kommende Spielzeit gestellt. Gemeinsam mit den zwölf Vereinen der ABL (Admiral Basketball Bundesliga) beschloss Präsident Karl Schweitzer folgende Änderungen:

Kader: Wechsel im Kader sind nur mehr bis zum Ende des Grunddurchgangs möglich. Zusätzlich sind künftig nur mehr fünf Legionäre einsatzberechtigt – aus dem 16er-Kader müssen mindestens elf Spieler für das österreichische Nationalteam spielberechtigt sein.

Teilnahme an internationalen Bewerben: Die Liga übernimmt die Nenngebühren und hinterlegt auch die notwendige Kaution für die Teilnahme. „Wir wollen die Vereine motivieren, an internationalen Bewerben teilzunehmen“, begründet Schweitzer, der auch „Strafen bei Nichtantreten“ ins Auge fasst, etwa eine weitere Reduktion der Legionärsplätze.

U22-Meisterschaft: Der U22-Bewerb endet in der kommenden Saison bereits nach dem Grunddurchgang, danach werden die U18- und die U20-Meisterschaften in einem neuen Modus ausgespielt. Weiter soll die Zukunft der U22 im Rahmen eines Workshops besprochen werden. Möglich wäre laut Schweitzer zum Beispiel der Verzicht zugunsten der zweiten Liga in Form von Kooperationen oder Farmteams.

Schreibertisch: Ab der kommenden Saison müssen Schreiber und Statistiker eine Prüfung absolvieren und eine Lizenz erwerben.

Strengere Vorschriften: Aufgrund einiger Vorfälle der vergangenen Saison wird es künftig höhere Strafen geben, wenn unvollständige Videos eingesendet werden oder die Trainer nicht nach den Richtlinien der ABL agieren.

Supercup: Der Supercup wird künftig in Turnierform mit den vier Semifinalisten der ABL an zwei Tagen ausgespielt.