Erstellt am 21. Oktober 2015, 09:49

von Daniel Fenz

Personaldecke dünn. 1. Klasse Süd / In der Doppelrunde geht es für viele Vereine um die Weichenstellung vor dem Winter. Viele verletzte Spieler fehlen. Am kommenden Wochenende findet in der 1. Klasse Süd ebenso wie in der BVZ Burgenlandliga eine Doppelrunde statt.

Großer Jubel nach dem Derby-Dreier. Der SV Olbendorf mit Armin Bauer freute sich in dieser Szene über einen Treffer beim 3:1-Heimsieg über Kemeten. Ganz anders die Gefühlslage beim Gegner, wo Schlussmann Patrick Weber und Zoltan Szarka mit der Defensivarbeit der Kollegen nicht zufrieden waren. Foto: Daniel Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz
Am kommenden Wochenende findet in der 1. Klasse Süd ebenso wie in der BVZ Burgenlandliga eine Doppelrunde statt. Gespielt wird am Samstag und am Nationalfeiertag (Montag, 26. Oktober).

Olbendorfs Mannschaft erwartet sich dabei in beiden Spielen gegen Wiesfleck und Oberwarts 1b (beide Partien auswärts) zwei Siege.

„Ich erwarte mir immer einen Erfolg. Für mich sind das aber zwei Sechs-Punkte-Spiele“, gab Olbendorfs Sportlicher Leiter Ronald Jallitsch die Richtung seiner Mannschaft vor.

Kemeten hadert mit der Personaldecke

Natürlich weiß er aber auch, dass es in Wiesfleck nicht so einfach wird. „Dort muss man erst einmal gewinnen.“

Auch, wenn man derzeit auf dem achten Platz steht, ist es auch für Kemeten und dessen Trainer Bernhard Müller ein wichtiges Wochenende. „Mit dem Auftreten in der letzten Partie war ich eher enttäuscht. Es wird schwierig und die Personaldecke wird auch nicht größer. Es muss jetzt gegen Riedlingsdorf und auswärts in Mühlgraben eine Reaktion der Mannschaft geben.“

ie gleiche Antwort gab es auch von Jabings Obmann-Stellvertreter Ewald Schranz. Eine Leistungssteigerung muss her.

Entscheidungsspiel für Trainer Paul Schuch

„Wir haben vier Spiele gewonnen und jetzt wieder eine Niederlage eingefahren.“ Dass es gegen die St. Martin an der Raab und Grafenschachen auswärts schwierig wird, weiß er aber. „Gegen die zwei Teams können wir nur positiv überraschen.“ Schranz meinte damit ein Unentschieden gegen die beiden Teams.

Auch in Mischendorf sind die Sorgenfalten groß. Trainer Paul Schuch kündigte bereits an, dass er ein Zeichen setzen werde, sollte bereits alles am Samstag in Stinatz in die Hose gehen. „Wenn wir gegen den Tabellenletzten verlieren, dann muss das her.“ Das bedeutete für ihn, dass er den Verein wohl vorzeitig als Cheftrainer verlassen werde.