Erstellt am 15. Mai 2014, 15:43

von Patrick Bauer

Pigel nicht mehr Trainer in Großpetersdorf. 2. Liga Süd / Fußballcoach Johann Pigel und der SV Großpetersdorf gehen ab sofort getrennte Wege.

Abschied. Trainer Johann Pigel verlässt die Trainerbank des SV Großpetersdorf.  |  NOEN, Patrick Bauer
Das kam überraschend: Johann Pigel ist nicht mehr Chefcoach des SV Großpetersdorf. Noch am Dienstagabend einigten sich beiden Parteien einen Schlussstrich hinter die knapp eineinhalb jährige Liason zu ziehen.

Dabei ging man im Guten auseinander, wie beide Seiten bestätigten. So meint etwa Obmann Harald Schneller: "Wir haben uns bei einer Sitzung entschlossen im nächsten Jahr etwas anderes zu versuchen. Das habe ich ihm dann mitgeteilt und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns am Besten sofort trennen."

Trennung im Guten

Ähnliches erzählt auch Johann Pigel: "Die wirklichen Gründe bleiben zwischen dem Obmann und mir. Klar ist aber, dass wir uns im Guten trennen." Dabei war es eine starke Zeit, die der SV Großpetersdorf unter Pigel erlebte. Im letzten Jahr verpflichtete man den ehemaligen Bundesliga-Kicker des GAK in akuter Abstiegsgefahr. Dieser entledigte man sich gegen Saisonende und blieb der 2. Liga erhalten.

In dieser Spielzeit war Abstiegskampf ein Fremdwort in Großpetersdorf. Damit hatte man gar nichts zu tun und mittlerweile ist man auch schon gerettet. "Ich denke schon, dass es die beste Saison seit Jahren für den Sportverein war", blickt auch Pigel auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Und sein Ex-Obmann sagt: "Er hat auf jeden Fall sehr gute Arbeit geleistet. Dafür können wir uns nur bei ihm bedanken."

Bereit für neue Aufgaben

An eine Pause denkt der scheidende Trainer aber nicht. Er will schnellstmöglich bei einem neuen Klub wieder ins Geschäft einsteigen. Pigel: "Ich bin bereit für neue Aufgaben."

In Großpetersdorf schwingen bis Saisonende Ex-Kapitän Mario Eberhardt und Obmann Schneller das Zepter. Eine Lösung, die längerfristig Bestand haben könnte? Gut möglich, auch wenn man Ausschau nach einem Trainer hält, der mit jungen Spieler arbeiten kann und das auch möchte, aber: "Es ist schon oft passiert, dass ein ehemaliger Spieler einen guten Draht zur Mannschaft hat", so Schneller. Spannende Zeiten, auch ohne Abstiegskampf.