Erstellt am 17. August 2011, 00:00

Präsentation des neuen Hauptsponsors. 2. LIGA SÜD / Der SC Pinkafeld präsentierte am Wochenende seinen neuen Hauptsponsor. Der redete schon vom Aufstieg.

Der SC Pinkafeld präsentierte am Wochenende mit der Firma Herz seinen neuen Hauptsponsor. Mit dabei waren (v.l.) Bürgermeister Kurt Maczek, Obmann-Stellvertreter Karl Ziermann, Obmann-Stellvertreter Horst Franz, Geschäftsführer Morteza Fesharaki, Obmann Karl Hirt, Vizebürgermeister Thomas Pickl und Marketingleiter Helmut Töpfer.BAUER  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER

Die Kicker waren nervös. Nicht einmal ein Mannschaftsfoto mit dem neuen Sponsor wollte man vor Anpfiff machen. Zu viel stand auf dem Spiel für die Pinkafelder, die sich zum Saisonstart von ihrer besten Seite präsentieren wollten. Am Ende rangen sich die Mannen von Trainer Sandor Homonnai doch durch und einige Fotos durften geschossen werden. Schon zuvor wurde der neue Hauptsponsor präsentiert.

Die Firma Herz, die vor ungefähr zwei Jahren einen ihrer Hauptstandorte nach Pinkafeld verlegte, steigt nun beim SC ein. Mit großen Zielen will man in den nächsten Jahren für Furore im burgenländischen Fußball sorgen. So meinte der Geschäftsführer und Entwicklungsleiter Morteza Fesharaki, und Pinkafelds Bürgermeister Kurt Maczek unisono, dass das Ziel des Sportklubs in den nächsten Jahren der Aufstieg sein muss. Insgeheim hofft man schon in dieser Saison, den großen Wurf zu landen.

Das Wort „Aufstieg“ fiel in diesem Kontext einige Male. Von dem will Sektionsleiter Harald Windhaber aber noch nichts wissen: „Es ist sicher eine Vision“, so Windhaber.

Die Mannschaft wurde in diesem Jahr verjüngt. Einige erfahrene Kicker wie Heimo Jani oder Wendelin Szalay wechselten den Verein, geholt wurden ausschließlich Fußballer mit Perspektive. „Wir haben einen Schnitt gemacht“, erklärt Windhaber.

Es soll in den nächsten Jahren einiges passieren. In einer Presseaussendung definiert man die Strategie des Traditionsvereines: Man will eine Verdoppelung der Budgetmittel erreichen, eine Modernisierung der Infrastruktur bewerkstelligen und einen Tribünenneubau mit einer Erweiterung des Sportplatzgebäudes konkretisieren. Als langfristiges Ziel definiert man die Regionalliga, aufgebaut auf einer professionellen Jugendarbeit.

Das erste kleine Ziel wurde am Samstag geschafft: 3:0-Sieg vor den Augen des neuen Sponsors. Und das trotz einiger Fotos vor Ankick.