Erstellt am 27. Januar 2016, 03:38

von Patrick Bauer

Pratl hospitierte: „Ich konnte sehr vieles mitnehmen“. Eine Woche hospitierte Pinkafelds Thomas Pratl bei Zenit St. Petersburg. Seine Eindrücke schilderte er der BVZ.

Trainerkollegen. Pinkafelds Cheftrainer Thomas Pratl mit einem seiner Vorbilder André Villa-Boas, der im Sommer sein Amt bei Zenit St. Petersburg niederlegen wird, nach einer Trainingseinheit in Doha/Katar. »Es war der Wahnsinn«, so Pratl. Foto: zVg  |  NOEN, zVg

Seit vergangenem Donnerstag hat Thomas Pratl der Alltag wieder. Der Pinkafelder Chefcoach bat seine Kicker zum Trainingsauftakt. Schuften für den Abstiegskampf der BVZ Burgenlandliga ist dieser Tage angesagt. „Der Start verlief sehr positiv. Die Jungs sind alle fit.“

Fit ist dabei ein gutes Stichwort, denn Pratl kehrte wenige Stunden zuvor aus Doha/Katar wieder nach Österreich zurück. Im Emirat verbrachte er eine Woche beim russischen Spitzenklub Zenit St. Petersburg (die BVZ berichtete), um deren Coach André Villa-Boas genau zu studieren und sich fortzubilden.

Der Respekt vor dem Portugiesen wuchs

Die Reise war ein voller Erfolg, wie der Jung-Trainer erzählte: „Ich hatte extrem hohe Erwartungen, aber diese wurden bei Weitem übertroffen. Es war einfach genial und phänomenal – diese Offenheit vom gesamten Team hatte ich nicht erwartet.“

Jede einzelne Trainingseinheit der Profis, die im Sommer in Stegersbach auf Trainingslager weilten, beobachtete Pratl, durfte diese gar filmen, war in der Kraftkammer ganz nah dran und machte Bekanntschaften, die in Zukunft hilfreich sein könnten. „Ich hatte großen Respekt vor der Arbeit Villa-Boas, der steigerte sich jetzt noch. Er war immer der Erste am Platz und der Letzte, der diesen verließ und auch die strukturierte Arbeitsweise, wobei die Flexibilität nie vernachlässigt wurde, war beeindruckend. Ich konnte sehr vieles mitnehmen.“

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