Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

Reform als Ausweg?. 2. Klasse B Süd / Die Klubs kämpfen mit ihrem Nachwuchs und der U23-Mannschaft. Abschaffen wollen sie aber nur wenige Vereine.

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Von Sigi Prader & Carina Ganster

Wenig Zuschauer, wenig Einnahmen und auch kaum Spieler – das Drama um die Spiele der U23-Mannschaften in der 2. Klasse B Süd spitzt sich zu. Dass Handlungsbedarf besteht, ist den Vereinsvertretern schon lange bewusst. Jetzt soll eine Reform die Problematik lösen.

In einer ersten Gruppensitzung wurden Vereinsvertreter darüber informiert. Einhelliger Tenor, laut Klassenobmann Reinhard Stacherl, sei eine Minimierung der Spieler bei einem Reservematch. Wie er sich die Neuregelung vorstellt, erklärt er folgendermaßen: „Es ist Pflicht, dass jeder Verein eine U23 stellen muss, deshalb ist es auch nicht möglich, dass die U23 abgeschafft wird. Auch wenn sich das einige Vereine wünschen. Um das Problem aber nachhaltig zu lösen, streben wir an, dass es möglich sein soll mit nur acht Spielern pro Mannschaft anzutreten. Außerdem wollen wir die Vereinsvertreter dazu anhalten, Spiele nicht kurzfristig abzusagen. Mehr wird nicht möglich sein“, meint Stacherl.

Der BFV soll noch vor Weihnachten darüber informiert werden. Am 20. Dezember findet eine Gruppensitzung statt, wobei auch Gruppenobmann Franz Wagner über die Vorgehensweise eingeweiht wird. Der BFV steht dem Vorschlag der 2. Klasse B Süd-Vertreter nicht abgeneigt gegenüber. „Die Problematik der Reserve im Landessüden war auch schon im Spielausschuss und in der Vorstandssitzung Thema. Es wurden einige Vorschläge ausgearbeitet, deren Details aber noch nicht spruchreif sind. Es wird jedenfalls eine Lösung angestrebt. Uns ist wichtig, den Spielbetrieb zu erhalten, auch wenn wir Abstriche machen müssen“, meint BFV-Geschäftsführer Simon Knöbl.

 

Stirbt die U23? Einige Vereine wollen dies unbedingt. Doch nicht jeder steht der Abschaffung positiv gegenüber. Ein Konzept soll ausgearbeitet werden.