Erstellt am 29. Oktober 2013, 13:02

Richtungsweisend für beide Teams. Südschlager / Sowohl der UFC Jennersdorf, als auch der SV Güssing stehen nach den letzten Niederlagen mit dem Rücken zur Wand.

Punkteteilung. In der Saison 2012/13 trennten sich Güssings Michael Kulovits (l.) und Jennersdorfs Stefan Deutsch mit einem 1:1-Remis. Das wäre dieses Mal wohl für beide zu wenig. Foto: Michael Pekovics  |  NOEN, Michael Pekovics BVZ
Von Patrick Bauer

JENNERSDORF - GÜSSING, SONNTAG, 15 UHR. Noch ist nichts passiert. Trotz der Niederlagen am vergangenen Wochenende nahmen die Mannschaften aus Jennersdorf und Güssing das Positive mit.

Das war auf der einen Seite die gute Leistung der jungen Jennersdorfer-Garde beim Spitzenteam aus Marz, und in Güssing die taktisch hervorragende Vorstellung gegen den Tabellenführer aus Parndorf. Das könnte sich aber schnell ändern, sollte eine der beiden Teams das Derby verlieren.

„Kampf mit offenem Visier“ angekündigt

„Das ist für beide Mannschaften ein sehr wichtiges Spiel“, sagt Jennersdorfs Obmann Manfred Deutsch, der auf die Rückkehr von Kevin Pfeifer, Philipp Deutsch und Mitja Ernisa hofft. Optimistisch geht Jennersdorfs Cheftrainer Joachim Poandl ins letzte Südderby der Hinrunde für seine Kicker: „Natürlich hat Güssing Qualität und sie brauchen die Punkte genau so dringend wie wir, aber wir müssen im Herbst noch punkten.“

In Güssing sind die Vorgaben ähnlich. Dort spricht Obmann Martin Muik von einem „heißen“ Derby, bei dem die „Tabellenkonstellation, einen Kampf mit offenem Visier“ verspricht. Dabei muss seine Elf mit Michael Kulovits, Johannes Jandrisevits und Paul Oswald drei wichtige Spieler vorgeben. Dafür kehrt Gergö Gerebics zurück und auch bei Philipp Lang sieht es nicht schlecht aus.