Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

Risiko: Ohne Erfolg. Devise umstellen / Julia Dujmovits fuhr zu schnell über den Hang im steirischen Lachtal. Das kostete ihr einen Spitzenplatz.

Auftakt verlief nicht nach Wunsch. Julia Dujmovits musste sich mit den Rängen sechs und 18 begnügen. Für den Weltcup-Auftakt erhofft sie sich ein besseres Ergebnis. Privat/ÖSV  |  NOEN
Von Daniel Fenz

SNOWBOARD / Mit dem sechsten und dem 18. Rang startete die Sulzerin Julia Dujmovits am Wochenende bei den Europacup-Riesentorläufen im Lachtal in die neue Saison. „In den Qualifikationsläufen war ich fast immer die Schnellste“, bilanzierte die Südburgenländerin.

Auch wenn ihr Saisonauftakt nicht nach Wunsch verlief, nahm sie wertvolle Erfahrung aus den beiden Europacup-Rennen mit. „Ich habe ausgezeichnet trainiert und mich sehr stark gefühlt. In den Finalläufen wollte ich im Steilhang die engste Linie nehmen. Ich war überzeugt, dass ich sie fahren kann. Das war reine Selbstüberschätzung.“

Die Konsequenz daraus: Ein Ausfall am Samstag und zu viele Fehler am Sonntag.

„Es braucht nicht  immer Vollgas“

Julia Dujmovits weiter: „Ich weiß, dass ich sehr schnell und gut Snowboard fahren kann. Es braucht aber nicht immer Vollgas. Es geht auch mit kalkuliertem Risiko weit nach vorne“, zog die Sulzerin ihre Lehren aus den Rennen. Die Europacup-Riesentorläufe im Lachtal hatten Weltcup-Niveau. Von den Top-16-Weltcupfahrerinnen waren 13 am Start. Zudem wurde der Riesentorlauf am Sonntag als Österreichische Meisterschaft ausgetragen. Dujmovits und ihre Kolleginnen nutzten die Bedingungen in der Steiermark zur Vorbereitung. „In Carezza erwartet uns ebenfalls eine pickelharte Piste. Hier können wir uns optimal darauf einstellen.“

Die Anreise zum ersten Weltcuprennen in Carezza erfolgt am 18. Dezember, das Rennen (Riesentorlauf) steigt dann am 21. Dezember.