Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Risiko zahlte sich aus. MOTORSPORT / Hannes Hofer beendet das erste Rennen der österreichischen Meisterschaft auf dem guten zweiten Rang.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON JOSEF FRISCH

Mit Platz zwei in der Wertung zur österreichischen Staatsmeisterschaft legte Hannes Hofer am vergangenen Wochenende auf dem Hungaroring in Ungarn einen guten Saisonstart hin.

Dabei hatte das Wochenende für den Stremer gar nicht so optimal begonnen. Bei dem dicht gedrängten Zeitplan dieses Rennwochenendes waren die zwei kurzen freien Trainings zu wenig, um auf diesem Kurs das optimale Setup zu finden. So war es bei den beiden Qualifyings am Samstag nicht nur notwendig eine schnelle Rundenzeit in den Asphalt zu brennen, sondern auch das Motorrad optimal auf das Rennen vorzubereiten.

x  |  NOEN

Dies sollte nicht ganz nach Wunsch gelingen und mit der zehnten Trainingszeit stand der Stremer nur in der dritten Startreihe. Am Sonntag wurde deshalb das große Risiko eingegangen und das Setup der Maschine fürs Rennen radikal geändert. Motto: Top oder Flop. Nach gelungenem Start machte Hofer einige Plätze gut, jedoch erzwangen Regen und einige Stürze den Abbruch des Rennens.

Nach kurzer Unterbrechung wurde das Rennen neu gestartet und in zwei Läufen gewertet. Wieder gelang Hofer ein guter Start und er kämpfte sich bis auf die zweite Position vor. Nach Addition beider Läufe schaute schlussendlich Rang vier in der Alpe Adria Wertung heraus. In der Wertung zur internationalen österreichischen Meisterschaft (IOEM) landete Hofer hinter dem tschechischen Sieger Igor Kalab als bester Österreicher auf dem zweiten Rang.

„Dieser vierte Rang im Alpe Adria Championship und der zweite Platz in IOEM bedeuten einen wirklich gelungenen Saisonstart und sehr wichtige Punkte für die Gesamtwertung“, zeigte sich Hofer mit dem Rennwochenende hochzufrieden.