Erstellt am 26. Januar 2016, 12:07

von Michael Pekovics

Ritter unter Druck. Die magnofit Güssing Knights kämpfen am Mittwochabend um ihre letzte Chance in der Runde der besten 32 im Europe Cup: Gegen Minsk muss ein Sieg her, gleichzeitig muss Larnaca gegen Varese gewinnen.

Thomas Klepeisz (Güssing Knights)  |  NOEN, Michael Pekovics

Am Mittwoch empfangen die Ritter die weißrussische Mannschaft Tsmoki-Minks, Beginn des Spiels ist um 19 Uhr. Wollen die Knights ihre Chance auf den Aufstieg ins Achtelfinale wahren, ist ein Sieg notwendig. Auswärts hatten die Ritter mit 60:96 eine bittere Niederlage einstecken müssen.

"Wir wissen, dass wir in Minsk keine besonders gute Leistung gezeigt haben“, verweist Zollner nochmals auf dieses Unspiel. 27 Assists und über 58 Prozent vom Dreipunkter waren die Sargnägel für den Meister. Um den Spieß diesmal umdrehen zu können, brauche man eine Top-Leistung, fügt Zollner hinzu.

Dass die Knights zu solch einer Leistung fähig sind, haben sie international letzte und diese Saison schon bewiesen – auch, dass man vor heimischem Publikum über sich hinauswachsen kann. Um die letzte Chance auf den Aufstieg zu wahren, steht Zollner der gesamte Kader zur Verfügung. Zuletzt hatten die Güssinger aber beide Auswärtsspiele in Varese und Larnaca verloren, trotz zufriedenstellender Leistung.

Zeitversetzt – am Mittwoch um 20.30 Uhr – startet auch das Parallelspiel in Gruppe V zwischen Petrolina AEK Larnaca (CYP) und Pallacanestro Openjobmetis Varese (ITA). Güssing muss dabei auf einen Sieg von Larnaca, bei denen Top-Star Primoz Brezec definitiv wegen muskulären Problemen ausfallen wird, seine Vertretung Calvin Leslie sollte debütieren, hoffen. Nur dann, und eben bei eigenem Sieg gegen Tsmoki-Minsk, gibt es am letzten Spieltag den absoluten Showdown gegen Varese.