Erstellt am 11. November 2015, 05:28

von Patrick Bauer

Rudersdorf stellt die „Grundsatzfrage“. Nach schwacher Hinrunde herrscht in Rudersdorf Unzufriedenheit. Wie geht es mit dem Traditionsklub nun weiter?

Was sollen wir tun? Obmann Peter Hallemann (l.) und seine Funktionäre haben in den kommenden Wochen einiges zu besprechen.  |  NOEN, Patrick Bauer
Die Erwartungen des USV Rudersdorf an die neue Saison waren groß und wurden bitter enttäuscht. Das hatte vielschichtige Gründe, wobei vor allem die Verletztensituation mit bis zu zehn Ausfällen von Stammkräften nicht zu verkraften war.

Dennoch stand am Ende der Hinrunde Platz 12 und die Abstiegszone rückte zuletzt bedrohlich nahe. Ein Ist-Zustand, der beim ehemaligen Regionalligisten keinem gefällt, denn eigentlich wollte man zur Spitzengruppe der Liga gehören, die man dieser Tage aber mit dem Fernglas suchen muss.

Sitzung soll Aufschluss bringen

„So ein Jahr, wie es 2015 war, haben wir noch nie erlebt“, haderte der Sportliche Leiter Klaus Pumm, „klar ist, dass es so nicht weiterlaufen kann.“ Dabei meinte der Verantwortliche auch den Aufwand der Funktionäre, der nicht mit den Leistungen auf der Wiese übereinstimmt.

Es ist eben ein schwieriger Spagat, auf dem sich der Verein bewegt. Die Zuseher erwarten Siege, wollen vorne mitspielen und dabei den eigenen Nachwuchs integriert wissen. Vor allem Ersteres war zuletzt eine Seltenheit und so geraten Punkt zwei und drei immer mehr ins Hintertreffen.

Eine Sitzung soll nun Aufschluss über die Zukunft bringen. Pumm: „Wir müssen viele Dinge besprechen. Der Wichtigste ist aber: Was will der Verein?“ Die Grundsatzfrage beim USV ist somit eröffnet ...