Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Schiri-Ärger beim SVS. STEGERSBACH / Beim Aufsteiger hadert man mit den Unparteiischen. Trainer Jusits: „Nur gegen Rapid war der Schiri gerecht.“

Intensive Woche. Kurt Jusits will die spielfreie Woche mit intensivem Training nutzen.ARCHIV  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER

Dieses Wochenende ist man spielfrei. Wunden lecken, die letzten Wochen waren hart für die Akteure des SV Stegersbach. „Wir haben sehr viele angeschlagene Spieler zu beklagen und unser Kader ist nicht besonders groß“, meint Obmann Karl Krammer. Wegen der Europameisterschaft der Inline-Skater musste man die Begegnung gegen Parndorf auf den 25. Oktober verschieben. Trainer Kurt Jusits dazu: „Es war zwar nicht unser Wunsch, dass wir freihaben, aber so unglücklich bin ich nicht darüber.“ Die Woche soll nun dafür genutzt werden, etwaige Schwächen zu bearbeiten, Jusits: „Wir werden diese Woche vier Mal intensiv trainieren und unsere körperlichen und taktischen Defizite verbessern. Die verletzten Spieler sollen ihre Verletzungen so gut es geht auskurieren, der Rest des Kaders wird vielleicht in der 1b zum Einsatz kommen.“

Trainer lobt Erich Bencsics  und hadert mit dem Schiri

Nach dem Erfolg bei den Admira Amateuren freute den Trainer vor allem der Auftritt des jungen Erich Bencsics, Jusits sagte über den jungen Stegersbacher: „Überragend.“

Nicht zufrieden war der Fußballlehrer hingegen mit der Leistung des Unparteiischen, Christian Werschnik. „Diese Leistung war eine Frechheit und das habe ich ihm auch persönlich gesagt. Ich war enttäuscht“, so Jusits. Auch Obmann Karl Krammer schlägt in die gleiche Kerbe: „Der Schiri war katastrophal. Bis zur 95. Minute hat er versucht, die Partie umzudrehen.“

Gelungen ist es ihm nicht, dennoch sind die Leistungen der Herren in Schwarz für die Stegersbacher Verantwortlichen nicht nachzuvollziehen. „In fünf Runden hatten wir noch keinen wirklich objektiven Schiedsrichter, außer den Spielleiter gegen die Rapid Amateure. Der Einzige, der gerecht war“, meint Kurt Jusits.

Aber nicht einmal die schwachen Unparteiischen können den Stegersbacher Lauf zurzeit stoppen. Auch wenn Jusits mit der Leistung vor der Pause überhaupt nicht zufrieden war, zeigt seine Elf Klasse und dreht die Partie. „Wir müssen immer diesen Aufwand betreiben. Nur spielen und die Kugel zirkulieren lassen, geht in dieser Liga nicht“, warnt Jusitis. Obmann Krammer ist hingegen „sehr zufrieden“ mit der bisherigen Saison - so soll es weitergehen.

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