Erstellt am 24. Oktober 2012, 00:00

Schiri Reinprecht unter Beobachtung. 2. Klasse B Süd / Drei Ausschlüsse: So viele gab es in der Begegnung zwischen Sulz und Mogersdorf. Schiri in der Kritik.

Von Carina Ganster

Schiri Gernot Reinprecht setzte sich beim Spiel Sulz gegen Mogersdorf gekonnt in Szene. Dieser Meinung waren zumindest Sulz-Sektionsleiter Arnold Jandrisevits und Mogersdorfs Sektionsleiter Rudi Monschein. Zwei Rote Karten und eine Gelb-Rote Karte zeigte der Unparteiische im Spiel. Teilweise recht harte Entscheidungen und das, obwohl Reinprecht unter „Aufsicht“ eines Schiedsrichterbeobachters stand. „Nach dem Spiel haben dieser und Schiri Reinprecht eineinhalb Stunden in der Kabine über die Entscheidungen diskutiert. Was sie gesprochen haben, wissen wir natürlich nicht, aber die Entscheidungen während des Spiels waren einfach nicht nachvollziehbar. Das Spiel war weder hektisch, noch gehässig. Die Entscheidungen waren wirklich eine Frechheit“, ärgerte sich Jandrisevits.

Bei den Heimischen sah Patrick Lang Rot wegen Torraubs. Michael Sommer wurde in der Nachspielzeit vorzeitig unter die Dusche geschickt. Ein Foul war der Grund für die Gelb-Rote Karte.

Bei den Gästen musste Andreas Monschein gleich nach dem Wiederanpfiff in der zweiten Halbzeit vom Platz. „Da hat das Spiel gerade begonnen. Wo der Schiri ein Foul gesehen hat, entzieht sich meiner Kenntnis, aber gegen seine Entscheidungen haben wir keine Macht. Der Ausschluss war eine Frechheit“, meinte Mogersdorfs Sektionsleiter Rudi Monschen.