Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Schmerzvoll vermisst. 2. LIGA SÜD / Seit Tamasz Hadrik in Eltendorf nicht mehr die Fäden zieht, läuft es nicht. Sektionsleiter würde Unmengen zahlen.

Kämpfer. Tamasz Hadrik (l.) fehlt den Eltendorfern.ARCHIV  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER

Ja, es lief auch im Frühjahr nicht schlecht für Eltendorf. Schon damals fehlte Tamasz Hadrik. Der große defensive Mittelfeldspieler mit dem Pferdeschwanz wird zurzeit aber mehr denn je vermisst. Das sieht auch Sektionsleiter Rainer Pummer so: „Unsere Zuseher waren immer der Meinung, ein Legionär muss Tore schießen. Aber zurzeit würde ich Unmengen für einen wie Hadrik zahlen. Er war das Um und Auf in unserer Mannschaft.“

Keiner fordert die Bälle,  ein Spielgestalter fehlt

Die Elf von Gerhard Pummer spielt ängstlich, niemand fordert die Bälle, eine Schwäche seit Hadriks Ausfall, Pummer weiter: „Er hat so viel Drecksarbeit verrichtet und wollte die Bälle auch in den schwierigsten Situationen. Jetzt ist es so, dass einige den Ball gar nicht haben wollen. Wir können ihn nicht ersetzen.“ Zu allem Überdruss fallen jetzt noch weitere wichtige Spieler aus: Peter Odonics zog sich in Wiesfleck ohne Fremdeinwirkung einen Kreuz- und Seitenbandriss zu, Manfred Nemeth spielt noch immer nicht zu 100 Prozent und auch Tibor Hanifl hat Adduktorenprobleme.

Die Ausfälle können nur schwerlich kompensiert werden, junge Spieler bekommen Einsatzzeiten, sind aber verständlicherweise noch nicht so weit, um die arrivierten Kräfte ersetzen zu können. Pummer zur derzeitigen Situation: „Die Erwartungshaltung war natürlich höher, aber wir müssen uns jetzt drüber retten. Positiv ist sicher, dass jetzt immer wieder junge Spieler zum Einsatz kommen.“