Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Schwache Nerven, aber leichtes Restprogramm. 2. KLASSE B SÜD / Kirchfidisch strotzt nach Sieg gegen Mühlgraben vor Selbstvertrauen. Gerencer-Elf hat große Sorgen.

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VON CARINA GANSTER

Jetzt ist er also von zehn auf drei Punkte geschrumpft - der Vorsprung von Mühlgraben in der Tabelle. Die dritte Niederlage in Folge hat der Gerencer-Truppe ordentlich zugesetzt. Das Nervenkostüm wird arg strapaziert, der Zugzwang endlich den Aufstieg zu schaffen größer. Kirchfidisch hingegen strotzt vor Selbstvertrauen und will das noch vor drei Wochen Unmögliche jetzt erst recht in die Tat umsetzen.

Im restlichen Meisterschaftsprogramm (fünf Spiele sind noch zu spielen) hält man den Trumpf, zumindest laut Mühlgrabens Obmann-Stellvertreter Rudi Roposa, noch immer in der eigenen Hand. „Immerhin haben wir noch drei Punkte Vorsprung in der Tabelle. Zudem spielen wir gegen eher leichtere Gegner“, so Roposa, der aber auch das schwache Nervenkostüm seiner Mannschaft anspricht. „Die Spieler sind natürlich verunsichert, was bei drei Niederlagen in Folge kein Wunder ist. Trotzdem hat die Mannschaft viel Potenzial und die größte Chance Meister zu werden“. Unter der Woche soll im Training das Selbstvertrauen der Gerencer-Truppe wieder gestärkt werden. „Wir können noch immer alles gewinnen und das werden wir der Mannschaft vermitteln“, spricht Roposa seiner angeknacksten Mannschaft Mut zu.

Kirchfidisch hat noch  schweres Restprogramm

Verfolger Kirchfidisch hat mit Minihof Liebau und Dobersdorf noch schwere Brocken zu meistern. „Mit uns hat im Frühjahr niemand mehr gerechnet und ich glaube, deshalb sind wir jetzt so stark. Für uns gibt es nur siegen und dran bleiben. Unser Vorteil ist, dass wir nicht nervös sein müssen“, erklärt Kirchfidisch Obmann Georg Posch.