Erstellt am 13. April 2016, 04:14

von Patrick Bauer

Sitzwohl: „Aufgeben gibt es sicher nicht“. Der Optimismus in Deutsch Kaltenbrunn überwog trotz des neuerlichen Rückschlages beim 3:4 gegen Heiligenkreuz.

Betretene Mienen allerorts. Die Sorgenfalten beim SV Deutsch Kaltenbrunn wurden nach dem 3:4 auf heimischer Wiese gegen Heiligenkreuz größer, wie die Bilder von Kassier Herbert Hütter (l.), Zweiergoalie Andi Haadl, Stürmer Patrik Preiner und Cheftrainer Martin Sitzwohl beweisen. Wohin geht's, SVDK? Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer

Der SV Deutsch Kaltenbrunn ist das schlechteste Rückrundenteam der 2. Liga Süd. Das ist ein Fakt, der nicht wegzudiskutieren ist. Erst ein Punkt steht auf dem Konto von „Capitano“ Jürgen Hütter und Kollegen, die sich im Derby gegen Heiligenkreuz sehr viel vornahmen, vieles auch umsetzen konnten, aber am Ende wieder den anderen beim Jubeln zusehen mussten.

So zehrt man einzig noch vom Punktepolster aus dem Herbst. Die Lage ist bedrohlich, wie auch Trainer Martin Sitzwohl weiß: „Natürlich gibt es Kritik und es ist derzeit alles andere als einfach, aber ein Aufgeben gibt es nicht.“

Vor allem auch, weil die Vereinsführung hinter ihrem Trainer steht und ihm das auch so übermittelte. Gemeinsam will man den Weg aus der Krise schaffen, wobei die Kicker jetzt endlich positive Ergebnisse liefern müssen. „Der Verein stand in diesem Jahr schon einmal zu mir und ich stehe hinter dem Verein“, so Sitzwohl, dessen Mannen am Sonntag in Heiligenbrunn gefordert sind: „Wir wären stark genug, um auch dreifach zu punkten. Da brauchen wir offensiv aber mehr Durchschlagskraft, vielleicht hilft uns da der kleine Platz.“