Erstellt am 13. Juli 2016, 02:56

von Daniel Fenz

Dujmovits im Aufbautraining: „Fühle mich stark“. Julia Dujmovits bereitete sich wie immer mehrere Wochen auf Hawaii vor – und kurierte dabei ihre Verletzungen aus.

Die Sulzerin Julia Dujmovits bereitete sich sieben Wochen auf Maui vor und absolvierte nach ihrer Rückkehr bereits das erste Gletschertraining. Foto: zVg  |  zVg

Sieben Wochen Maui sind vorbei. Olympiasiegerin Julia Dujmovits blickt dabei auf eine höchst intensive Vorbereitung zurück, zudem musste sie sich mit Verletzungen am Ellbogen und an der Schulter herumschlagen. „Ich habe gespürt, dass ich viel verloren habe und trainieren muss“, erzählt die Sulzerin. Die Schulter sei zwar noch eine Schwachstelle, insgesamt fühlt sich Dujmovits aber „sehr stark“.

Devise: Kräfte bündeln und über Saison halten

Kein Wunder, trainierte die Südburgenländerin auf Maui doch bis zu 30 Stunden in der Woche. Zuletzt testete sie nach der Rückkehr auch ihr neues Material am Mölltaler Gletscher. „Ich bin seit langer Zeit wieder zwei Tage am Schnee gestanden. Das fühlte sich richtig gut an. Fortschritte waren sichtbar.“

Aktuell tankt die 29-Jährige Kraft in ihrer Heimat, ehe sie Anfang August für zwei Wochen nach Rio fliegt, wo die Olympischen Sommerspiele stattfinden werden – der richtige Ort, um sich für den Auftakt der Saison vorzubereiten. Immer im Hinterkopf schlummert dabei übrigens das langfristige Ziel: Olympia 2018 in Pyeongchang (Südkorea). „Dafür trainiere ich, dafür lebe ich.“

Schauplatz-Wechsel: Der Mühlgrabener Snowboardcrosser Sebastian Jud hat ebenfalls mit dem Training begonnen. Seit heute, Mittwoch, und noch bis einschließlich 24. Juli, befindet er sich zum Training in Kroatien und Montenegro. Das Motto: Es gilt, möglichst an der Kondition und an der Kraft für die neue Saison zu arbeiten.

Der Mühlgrabener Sebastian Jud ist ab heute, Mittwoch, mit seinem Konditionstraining in Kroatien und in Montenegro aktiv. Foto: zVg  |  zVg