Erstellt am 20. Juli 2011, 00:00

Spätes Transferglück?. 2. LIGA SÜD / Kukmirn und Oberschützen fixierten in der letzten Woche der Transferzeit noch einige Spielerwechsel.

VON ANDREAS KOLLER

Obwohl der SV Kukmirn nur knapp dem Abstieg entronnen ist, wird das Vertrauen in der kommenden Saison fast der gleichen Mannschaft geschenkt wie in der vorigen. Wir haben wenig Handlungsbedarf gesehen, weil wir sehr viele eigene Spieler haben und mit Joachim Steiner einen guten Trainer verpflichten konnten, erklärt der Sportliche Leiter Kurt Krautsack.

Ein Hauptanliegen der Vereinsfunktionäre war es, das Legionärsproblem zu lösen. Da die zwei ausländischen Spieler Ivan Perjan und Marko Senicnjak laut Krautsack in der vorigen Saison eine große Enttäuschung waren, wurden sie abgegeben. Verpflichtet wurden dafür Stürmer Primoz Petek und Defensivspieler David Pauka aus Slowenien. Seinen Torriecher stellte Petek im Testspiel gegen Sulz schon einmal unter Beweis. Beim 4:1 erzielte er drei Tore. Nicht ganz problemlos verlief der Wechsel von Ivo Hanifl. Es ist zu Diskrepanzen mit dem UFC Mogersdorf gekommen, der ihm die Freigabe nicht erteilen wollte, erklärt Krautsack. Schlussendlich stellte sich Mogersdorf aber doch nicht quer.

Weg mit der Jugend  wird durchgezogen

Beim UFC Oberschützen kündigte man nach den finanziellen Turbulenzen an, mehr auf junge Spieler zu setzen. Ganz im Zeichen dieses Vorsatzes stand die Transferzeit: Bis auf Szabolcs Imre (24) wurden nur Spieler verpflichtet, die jünger als 20 Jahre sind. Darunter sind vielversprechende Talente, wie etwa David Kayer, der aus Pinkafeld kommt. Kayer wurde in der Vorsaison mit 29 Treffern Torschützenkönig im U23-Bewerb. Obmann Werner Stecker: Wir gehen unseren eingeschlagenen Weg weiter. Wir haben jetzt nur fünf ältere Spieler, der Rest sind junge, hungrige Burschen der Großteil davon zwischen 17 und 19 Jahre. Wir hoffen, dass wir so das Auslangen finden.

Zunächst habe es laut Stecker gar nicht so gut ausgesehen: Es sind uns einige Spieler davongerannt. Erst in der letzten Transferwoche hat sich dann zum Glück noch viel ergeben. Aus den Buben kann man schon was draus machen, hofft der Obmann auf eine erfolgreiche Saison.