Erstellt am 13. Juli 2011, 00:00

Sport-Foto der Woche. ORIENTIERUNGSLAUF / Bei der Junioren-Weltmeisterschaft reihte sich Julia Bauer mit Rang zehn unter die Top-Ten der Welt ein.

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VON DANIEL FENZ

Julia Bauer aus Deutsch Kaltenbrunn nahm vorige Woche in Wejherowo und Rumia (Polen) bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Orientierungslauf teil. Rund 300 Athleten aus der gesamten Welt pilgerten zur WM, um sich zu messen.

Diese wurde mit der Sprintdistanz eröffnet. Dabei gelang der Läuferin des SKV OLG Deutsch Kaltenbrunn, Julia Bauer, ein zufriedenstellender Lauf er war jedoch nicht fehlerfrei. Zwei Fehlentscheidungen sorgten dafür, dass sich die Südburgenländerin mit dem 18. Platz zufrieden geben musste. Ebenso erging es ihr bei der Königsdisziplin, der Langdistanz. Denn auch hier kosteten ihr Fehler insgesamt 2,30 Minuten. Doch mit einem konstanten Lauf reihte sie sich mit Rang zehn unter die Top-Ten der Welt ein.

Bestzeit auf der Strecke  mit dem Team erreicht

Auf der Mitteldistanz qualifizierte sich Julia Bauer so wie im Vorjahr für das A-Finale. Bereits am Tag darauf warteten die Finalläufe. Ich ging mit dem Vorsatz, meine Leistung vom letzten Jahr zu verbessern, motiviert ins Rennen, resümierte Julia Bauer. Trotz dieses Vorhabens unterliefen ihr wiederum im ersten Teil kleine Fehler. Diese brachten Bauer am Ende nur den 23. Rang ein. Zum Ende der Weltmeisterschaft stand der Staffelbewerb auf dem Programm. Die Einserstaffel der Mädchen bestand aus Anna Nilsson-Simkovics, Julia Bauer und Anja Arbter. Nilsson-Simkovics gelang ein konstanter Lauf. Sie übergab mit vier Minuten Rückstand auf das führende Team an die Südburgenländerin.

Julia Bauer erzielte auf der Strecke die Bestzeit. Damit katapultierte sie die Staffel vom 15. auf den siebenten Rang. Letztendlich wurde es zum Schluss der erfolgreiche achte Platz. Ich bin mit der Junioren-Weltmeisterschaft sehr zufrieden, sagte Julia Bauer abschließend. Auch der österreichische Verband kann mit diesen Ergebnissen auf eine rosige Zukunft hoffen.

Bauer zählt zur Weltelite