Erstellt am 30. April 2014, 09:05

von Patrick Bauer

SV Eberau bei (fast) allen ganz oben. 2. Liga Süd / Die Gludovatz-Elf ist für viele aus der 2. Liga Süd der Favorit auf den Titel. Dabei warten jetzt schwierige Aufgaben.

Fokussiert. So will der SV Eberau und Barnabas Varga (l.) die nächsten Aufgaben gegen Oberdorf und im Derby gegen Großpetersdorf angehen. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Egal, mit wem man aus der 2. Liga Süd spricht – ob vorne mit dabei oder im Abstiegskampf – fast alle halten den SV Eberau für den schärfsten Anwärter auf den Titel. „Die lassen sich das nicht mehr nehmen“, sagte etwa Allhaus Sektionsleiter Ewald Musser nach der Punkteteilung gegen Kohfidisch.

Ob Understatement oder den Eberauern die Favoritenrolle zuschiebend, sei dahin gestellt. Klar ist, dass die Elf von Paul Gludovatz in Top-Form ist. Das beweisen die letzten Ergebnisse.

Kampfansage von  Oberdorfs-Chefcoach

Dabei warten für die Elf rund um Mario Schrammel und Kollegen zwei schwere Aufgaben in der Doppelrunde. Am Donnerstag trifft man zu Hause auf den starken Aufsteiger aus Oberdorf und am Sonntag, ebenfalls auf heimischen Terrain, geht es im Derby gegen Großpetersdorf. „In diese beiden Spiele müssen wir sehr konzentriert reingehen“, sagt Eberaus Pressesprecher Alfred Ranftl und fügt weiter an: „Zumindest sollten wir gleich viele Punkte wie unsere Konkurrenten holen.“

Eine Kampfansage gibt es indes aus Oberdorf. Respekt vor Eberau ja — Angst nein. „Ich glaube, dass wir ganz gut drauf sind. Eberau muss uns erst einmal schlagen. Wir wollen unser Ziel mit 50 Punkten so schnell wie möglich erreichen“, erklärt Oberdorfs Trainer Franz Konrad.

Zurückhaltender ist man da schon in Großpetersdorf. Dort meint etwa Obmann Harald Schneller: „Das kann für uns gefährlich werden. Die befinden sich in einem wahren Rausch. Klar ist aber auch, dass wir gegen gute Mannschaften fast leichter, als gegen Nachzügler spielen.“