Erstellt am 04. Mai 2011, 00:00

Tabellenführer wankte. INLINE-SKATERHOCKEY / Die Tigers Stegersbach I wurden auf heimischer Anlage von den Elchen aus Linz geschlagen.

Vor allem im zweiten Drittel machte Stegersbachs Robin Bauer zahlreiche Chancen der Linzer Gäste zunichte. J.FRISCH  |  NOEN
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VON JOSEF FRISCH

BUNDESLIGA: TIGERS STEGERSBACH I - IHC IRISH MOOSE LINZ 11:12 (4:5, 2:2, 5:5). In der dritten Minute dieser Heimpartie gingen die Tigers 1:0 in Führung. Kaum eine Minute später fiel der Ausgleich und trotz einiger guter Chancen der Heimischen zog der aktuelle Tabellenführer bis zur 13. Minute auf 1:4 davon. Doch gegen ein Festival der Linzer Elche stand der Kampfeswille der Tigers, die im ersten Drittel noch bis auf 4:5 herankamen. Besser eingestellt zeigten sich die Heimischen im zweiten Spielabschnitt. Der offene Schlagabtausch endete mit je zwei Toren für beide Teams. Mit 6:7 ging es in das letzte Drittel.

Die Fans sahen ein ausgeglichenes und spannendes Spiel. Die Stegersbacher ließen sich auch von dem Rückstand nicht beeindrucken und erzielten den Ausgleich. Den Tigers gelangen zwei weitere Treffer und der Sieg schien in Reichweite. Noch einmal setzten die Gäste alles auf eine Karte und erzielten den Ausgleich. Danach versuchten beide Teams den Siegestreffer zu landen. Nach einer Zeitstrafe für die Tigers nahmen die Linzer ihren Tormann vom Feld und erzielten mit fünf Feldspielern das entscheidende Tor zum Sieg. „Man könnte sagen, Elchtest nicht bestanden. Doch angesichts der hochkarätigen Partie wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen. “, so Tigers Obmann Michael Kottas. Torschützen: Rupert Strohmeier (4), Dominik Prükler (3), Jonas Schuller, Andreas Freiberger, Florian Lang und Daniel Panzer.

NATIONALLIGA OST: TIGERS STEGERSBACH II - THC TORPEDO DONAUSTADT WIEN 10:11 (3:4, 4:0, 3:7). Die Tigers gaben über weite Strecken des Spiels den Ton an, obwohl die Fans der Wiener die Halle zum Beben brachten. Nach offenem Schlagabtausch im ersten Drittel beherrschten die Heimischen klar den zweiten Spielabschnitt und mit einer 7:4-Führung begann das letzte Drittel. Doch ein kollektiver Blackout der Heimischen (zwei Gegentreffer in Überzahl) in den letzten Minuten führte noch zum Matchverlust.