Erstellt am 23. Juli 2014, 12:40

von Daniel Fenz

Oberwarts Team zieht positive Bilanz. 2. Bundesliga Herren / Klaus Kojnek und sein Team konnten die Leistung toppen. Platz drei ist der bisher beste Tabellenplatz.

Mit dem Erreichen des dritten Platzes in der starken österreichischen Liga fuhren die Mannen rund um Mannschaftsführer Klaus Kojnek das bisher beste Ergebnis in der Geschichte des Oberwarter Klubs ein.

Mannschaft blieb beinahe unverändert

Der Spielerstamm konnte gehalten werden und etablierte sich. Die Mannschaft blieb beinahe unverändert. Die meisten Einzelsiege – sechs im Stück – erzielten Ladi Svarc und Christopher Prutsch. Vier Siege erreichten Kamil Capkovic und Wolfgang Schranz, auf das Konto von Radek Kuchynka und Clemens Weinhandl gingen drei Spiele, der deutsche Shooting-Star Leo Gomez-Islinger verbuchte zwei Siege.

Unübersehbar war hingegen die Doppelschwäche im heurigen Jahr. Nur zehn Doppel wurden gewonnen, 14 gingen verloren. „Oftmals haben wir bei der Aufstellung daneben gegriffen. Außerdem waren die Trainingsmöglichkeiten im Vorfeld durch diverse Verletzungen oder auch dadurch, dass Wolfgang Schranz jetzt in Hamburg lebt, eingeschränkt“, erzählte Mannschaftsführer Klaus Kojnek.

Jeder Spieler gab stets 100 Prozent

Die Neuentdeckung Gomez-Islinger fiel dazu in der zweiten Saisonhälfte wegen einer Erkrankung aus. Oberwart ist aber ein eingeschworenes Team. Im Laufe der Jahre hat sich die Mannschaft entwickelt. „Bei keinem einzigen Spiel hatte man das Gefühl, dass nicht jeder 100 Prozent gibt.“ Der Mannschaftsführer meint weiter: „Alle Spieler haben größte Bereitschaft gezeigt, auch im nächsten Jahr wieder für den UTC Sportstadt Oberwart anzutreten.“

Sehr wohl hätten die Südburgenländer gerne auch jüngere österreichische Spieler in das Team integriert, doch deren Wunschvorstellungen waren nicht erfüllbar. Fazit für Oberwarts Herren: „In Österreich ist Tennis der Sport mit den meisten Mannschaften. Über 11.000 Teams gingen 2013 an den Start, Oberwart gehört zu den Allerbesten des Landes. Bei zwei Spielen hatten wir schon einen sehr zufriedenstellenden Besuch. Fakt ist, dass Oberwart in der großen österreichischen Tennis-Community ein Begriff ist.“

Was Neuzugänge für die kommende Saison betrifft, halten sich Mannschaftsführer Klaus Kojnek und sein Team noch bedeckt. „Es gibt die Bereitschaft von allen Spielern, nächstes Jahr wieder für uns anzutreten.“ Negativ für den Verein: Oberwart wartet immer noch auf längst zugesagte Sponsorenzahlungen, außerdem macht der neue Lebensmittelpunkt von Wolfgang Schranz seine Einsätze ziemlich kompliziert: „Wir hoffen aber, dass sich das finanzielle Problem bald löst.“