Erstellt am 24. September 2014, 08:23

von Patrick Bauer

Der Mr. Zuverlässig des SV Eberau. Daniel Kopcsandy, Mann für alle Fälle in Eberau, wird mehr und mehr zum Lieblingsschüler von Trainer Paul Gludovatz.

Der ewige »Kopi«. Seit mehr als sechs Jahren hält Daniel »Kopi« Kopcsandy seine Füße für den SV Eberau hin. So gut in Form wie zuletzt war der Außenbahnspieler wohl noch nie. Das honoriert auch sein Trainer.  |  NOEN, Bauer

Es lief die 15. Minute im Derby zwischen Eberau und Pinkafeld. Kapitän Mario Schrammel konnte nicht mehr weitermachen und musste frühzeitig ausgewechselt werden. Ein Schock für den SV Eberau. Wer soll jetzt innen verteidigen?

Trainer Paul Gludovatz überraschte und stellte Rechtsverteidiger Daniel Kopcsandy in die Mitte, zog Hanno Wagner zurück und brachte Rainer Kraller für‘s rechte Mittelfeld. Das sorgte für Verwunderung bei den Zusehern. Kopcsandy, der geborene Flügelspieler in der Innenverteidigung – ob das gut geht? Natürlich ging das gut.

Gludovatz lobt: „Ein  besonderer Kicker“

Jetzt droht Schrammel auch gegen die Parndorfer Zweitauswahl auszufallen. „Stellen Sie wieder so auf?“ fragte die BVZ den Trainer. Dessen Antwort: „Das kann ich noch nicht sagen, aber Daniel Kopcsandy ist ein besonderer Kicker für mich. Der bringt überall konstant seine Leistungen. Egal, ob jetzt rechts oder links in der Viererkette, in der Zentrale oder auf den offensiven Außenbahnen. Für mich ist Kopcsandy die größte positive Überraschung des letzten Jahres.“

Dabei lobt Gludovatz vor allem den Fleiß des gebürtigen Stremers, der sich auch in den Trainingseinheiten ständig weiterentwickeln will. „Der arbeitet so unglaublich viel an sich.“ Mit seiner Einstellung und seinen Leistungen bleibt er auch weiter ein Vorbild für seine Mitspieler. Auf „Kopi“ ist eben überall Verlass. Auf und auch neben dem Sportplatz.