Erstellt am 21. September 2011, 00:00

Tormann Peter Reiter soll gehalten werden. WEITERVERPFLICHTUNG / Jennersdorf will seinen aktuellen Einser-Tormann auch über den Winter hinaus verpflichten.

VON PATRICK BAUER

Eigentlich steht Peter Reiter zurzeit nur im Jennersdorfer Tor, weil sich die Nummer eins Kevin Gumhold in der Schlussphase der letzten Saison eine schwere Verletzung zu zog und zumindest für den Herbst auszufallen schien. Mit Reiter holte man in der Sommerpause einen erfahrenen Mann, der Regionalliga-Erfahrung in der Steiermark sammelte und bis jetzt einen hervorragenden Eindruck hinterließ. „Die Vereinbarung war eigentlich nur bis zum Winter, aber wir werden versuchen uns bis zum Ende der Saison zu einigen“, gibt Sektionsleiter Johann Knaus schon einen kleinen Einblick in die Kaderplanung für den Winter. Auch Trainer Johann Pigel ist sehr interessiert, Reiter längerfristig an den Verein zu binden: „Wir müssen ihn eigentlich weiterverpflichten und das werden wir auch angehen.“

Gumhold noch nicht im  Trainingsbetrieb dabei

 

Bei Kevin Gumhold unterdessen sieht es zurzeit mit Einsätzen nicht wirklich gut aus. Seine Verletzung ist noch nicht abgeheilt und auch am Training kann er nicht teilnehmen, Knaus: „Er trainiert noch nicht.“ Das Risiko wäre den Verantwortlichen zu groß, selbst wenn Gumhold schon im Oktober in den Kader zurückkehren sollte. „Was machen wir, sollte er sich im Jänner wieder schwer verletzen? Wo bekommen wir dann einen Tormann her?“, meint Pigel zur Situation. Der Trainer kennt Reiter schon lange und er könnte sich sogar Folgendes vorstellen: „Gumhold kann nur von ihm lernen und ich glaube auch, dass Reiter ein Typ ist, der sich in die zweite Reihe stellen würde, wenn er sieht, dass der Jüngere Talent hat“, so Pigel.

Der Aufsteiger muss jetzt nach Parndorf, schwer den Gegner einzuschätzen, da der Kader immer wieder mit Profis aufgefüllt wird. Bei Jennersdorf fehlt Patrick Sinkovics aufgrund einer Sperre. Nach momentanem Stand wird den Kapitän Krisztjan Kulcar in der Zentrale ersetzen und Philipp Mayer auf dem Flügel beginnen. „Wir wollen mit einem Punkt nach Hause kommen“, sagt Pigel.