Erstellt am 17. Juni 2015, 06:16

von Daniel Fenz

Zsifkovits bei der WM in Zell am See. Zuerst noch seine Viktoria geheiratet – danach sorgte Johannes Zsifkovits für ein Highight in seiner noch jungen Karriere.

Jubelte in doppelter Hinsicht. Vor dem Triathlon heiratete Johannes Zsifkovits seine Viktoria, nach dem Triathlon hatte er sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert.  |  NOEN, Fenz
Der Stinatzer Johannes Zsifkovits startete am Wochenende beim „Ironman Victoria“ in Amerika. Der Start fand dabei aus dem Boot vor Alcatraz statt, im Wasser erwarteten Zsifkovits und seine Mitstreiter 13 Grad und starke Wellen. Der Südburgenländer bewältigte die 2,8 Kilometer in 40 Minuten.

„Der Bewerb war außergewöhnlich und ein geniales Erlebnis“, berichtete Zsifkovits. Auf dem Rad bewältigte er 29 Kilometer, beim Laufen waren 13 Runden zu überwinden.

Zsifkovits muss zur WM nicht weit reisen

„Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, eine kleine Portion Glück hat mir jetzt das Ironman-WM-Ticket beschert.“ Wichtig sind ihm auch die Sponsoren, die er nicht vergessen möchte. „Ohne diese finanzielle Unterstützung hätte ich gar nicht die ganze Vorbereitung und die Reise nach Amerika antreten können.“

Als besonderes Zuckerl wartet also die WM, die heuer nicht in Amerika, sondern am 29. August in Zell am See über die Bühne geht. Somit startet er nicht nur bei der ITU-Europameisterschaft in der Schweiz, sondern eben auch bei der Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Österreich.

Viktoria sagte „Ja“ vor dem Triathlon

Für Zsifkovits gab es in Amerika eigentlich doppelten Grund zum Feiern. Vor dem Bewerb heiratete er seine langjährige Freundin Viktoria in Las Vegas.

Zur Vorbereitung: Sein Trainer Markus Ressler von „trialize“ hat schon begonnen, die Trainingspläne umzuändern und so für die Weltmeisterschaft zu optimieren. Damit Zsifkovits dann auch in Österreich mit einem Top-Ergebnis nach Stinatz zurückkehrt.