Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

Tschantschendorf will jetzt diesen einen Sieg. 2. KLASSE B SÜD / In der letzten Runde vor der Winterpause kommt es zum Schlagerspiel: Tobaj gegen Tschantschendorf.

Dt. Tschantschendorfs Kapitän Sascha Ifkovits traf gegen Mühlgraben zum 1:1. Gegen Tobaj soll der erste Saisonsieg her. GANSTER  |  NOEN
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VON CARINA GANSTER

Sowohl in Tobaj/Hasendorf als auch in Deutsch Tschantschendorf läuft es derzeit nicht nach Wunsch. Bei der Gersli-Truppe wird die Verletztenliste von Spiel zu Spiel länger und in Tobaj ist vom anfänglichen Erfolgslauf nicht viel übergeblieben. Die Saurer-Truppe wartet seit sieben Runden auf einen Sieg, auf den Tschantschendorf hingegen schon seit der ersten Runde wartet.

Im Gemeindederby am kommenden Sonntag wollen nun beide Mannschaften beweisen, dass mehr Potenzial in ihnen steckt. Während in Tschantschendorf die klare Agenda Sieg ausgegeben wurde, hält man sich in Tobaj noch etwas zurück. „Natürlich wollen wir dieses Prestigeduell für uns entscheiden, auch wenn wir derzeit unserer Form nachlaufen. Der Sieg hat natürlich oberste Priorität“, meint Trainer Hans Saurer.

Der Tabellenachte hadert zudem mit den Schiedsrichtern. „Unsere Spieler sind durch die vielen Fehlentscheidungen der Schiris ziemlich verunsichert. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Meisterschaft“, sagt Saurer. Zudem sind tragende Stützen in Tobaj derzeit nicht in bester Form. „Wir haben gute Spieler, aber uns fehlt ein Lenker und Denker im Mittelfeld“, erklärt Saurer weiter. Auch in Tschantschendorf ist die Spielerdecke zurzeit eher dünn. „Jetzt sind auch noch Thomas Jandrisevits und Ronald Geider verletzt. Wir sind aber motiviert und brauchen uns nicht zu verstecken. Wir wollen die Herbstsaison würdig abschließen und zumindest diesen einen Sieg für die Mannschaft und unsere Fans holen“, so Tschantschendorfs Sektionsleiter Michel Weingrill.